Waldbüttelbrunn

Bergtheim und Waldbüttelbrunn starten in Drittliga-Qualifikation

Während die HSV-Handballerinnen ein Heimspiel-Wochenende vor sich haben, geht es für die DJK nach Coburg. In der Favoritenrolle sind die unterfränkischen Vereine aber nicht.
Ab Samstag beginnt für Svenja Winheim (am Ball) und ihren HSV Bergtheim wieder der Spielbetrieb. Allerdings werden, anders als auf diesem Bild im Januar 2020, keine Zuschauer in die Willi-Sauer-Halle dürfen.
Foto: Heiko Becker | Ab Samstag beginnt für Svenja Winheim (am Ball) und ihren HSV Bergtheim wieder der Spielbetrieb. Allerdings werden, anders als auf diesem Bild im Januar 2020, keine Zuschauer in die Willi-Sauer-Halle dürfen.

Am Wochenende ist Anpfiff für die Handball-Bayernligisten aus der Region, die nach Höherem streben und die sich für die Aufstiegsrunde zur Dritten Liga gemeldet haben. Die Frauen des HSV Bergtheim und die Männer der DJK Waldbüttelbrunn nehmen jeweils an Dreierturnieren teil, deren Siegern am Ende den Sprung in die Drittklassigkeit gelingt.

Der Modus ist bei Männern und Frauen gleich: Jede der drei teilnehmenden Mannschaften hat an einem der nun folgenden drei Wochenenden Heimrecht und empfängt dabei die beiden anderen Konkurrenten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.

Zu Hause beginnen die Bergtheimer Frauen an diesem Wochenende ihr Turnier und empfangen am Samstag den TSV EBE Forst United aus dem oberbayerischen Ebersberg und am Sonntag den HC Erlangen. Gespielt wird jeweils um 16.30 Uhr.

Seit gut einem Monat bereiten sich die Bergtheimerinnen auf die Aufstiegsrunde vor. Anfangs trainierten sie in Rimpar, weil sich abzeichnete, dass der heimische Gemeinderat keine Freigabe für die Willi-Sauer-Halle erteilen würde. "Doch mit sinkenden Coronazahlen war es dann doch möglich", berichtet der Sportliche Leiter des HSV, Stephan Dinkel, dass seinen Handballerinnen seit gut zwei Wochen das Üben in Bergtheim gestattet ist.

Zuschauer dürfen aus Infektionsschutzgründen aber keine in die Halle, der HSV-Anhang kann das Spiel aber über einen Livestream auf der Bergtheimer Homepage verfolgen. "Gut trainiert" hätten seine Spielerinnen und sich auch schnell an die Rahmenbedingungen gewöhnt, die einen Coronatest vor jeder Einheit vorsehen, teilt Dinkel mit. Gleichwohl wähnt er sein Team in einer Außenseiterrolle, da er bessere Voraussetzungen bei der Konkurrenz sieht.

In Erlangen und Ebersberg gebe es Jugendauswahlspielerinnen, die anders als die HSV-Handballerinnen während der Corona-Zwangspause im Winter wegen ihres Status als Kaderathletinnen in der Halle weitertrainieren konnten.

Rückkehr in die Ballsporthalle

Ähnliche Bedingungen wie in Bergtheim hatten sie bei der DJK Waldbüttelbrunn. Weil der Gemeinderat vor einigen Wochen eine Sondernutzung der Ballsporthalle durch die Bayernliga-Handballer abgelehnt hatte, wichen auch sie nach Rimpar aus. Doch mit sinkenden Infektionszahlen öffneten sich auch für das DJK-Team die Türen der heimischen Halle.

"Seit gut zwei Wochen dürfen wir rein", erklärt DJK-Sportvorstand Winfried Körner. Die Konkurrenz aus Anzing und Coburg habe aber bessere Bedingungen gehabt und ihre Hallen bereits früher nutzen können. Außerdem hätten bei der Coburger Reserve einige Perspektivspieler im Winter im Erstliga-Kader der Oberfranken mittrainieren können und nicht pausieren müssen.

Es darf wieder Handball gespielt werden, doch Waldbüttelbrunns Leistungsträger Julian Stumpf ist angeschlagen und kann allenfalls in der Abwehr eingesetzt werden.
Foto: Heiko Becker | Es darf wieder Handball gespielt werden, doch Waldbüttelbrunns Leistungsträger Julian Stumpf ist angeschlagen und kann allenfalls in der Abwehr eingesetzt werden.

Deshalb ist das erste Waldbüttelbrunner Qualifikationsspiel am Sonntagnachmittag in Coburg (Anwurf 16 Uhr, Livestream auf der Coburger Homepage) auch gleich das Duell mit dem Topfavoriten, zu dem die DJK voraussichtlich mit 14 Spielern anreist. Nicht dabei ist mit Yannick Bardina der wurfstärkste Rückraumspieler, der wegen seiner anstehenden Hochzeit auf die Vorbereitung für die Qualifikation verzichtet hat. Zudem sei auch der Einsatz des zweiten Linkshänders im Rückraum fraglich: Bei Julian Stumpf reiche es wegen Schulterbeschwerden maximal für einen Einsatz in der Abwehr.

Qualifikation zur Dritten Liga

Männer, Samstag, 5. Juni, 16 Uhr: HSC Coburg II – SV Anzing; Sonntag, 6. Juni, 16 Uhr: Coburg II – DJK Waldbüttelbrunn; Samstag, 12. Juni, 18 Uhr: Anzing – Waldbüttelbrunn; Sonntag, 13. Juni, 16 Uhr: Anzing – Coburg II; Samstag, 19. Juni, 16 Uhr: Waldbüttelbrunn – Coburg II; Sonntag, 20. Juni, 16 Uhr: Waldbüttelbrunn – Anzing.
Frauen, Samstag, 5. Juni, 16.30 Uhr: HSV Bergtheim – TSV EBE Forst United; Sonntag, 6. Juni, 16.30 Uhr: Bergtheim – HC Erlangen; Samstag, 12. Juni, 16 Uhr: Ebersberg – Erlangen; Sonntag, 13. Juni, 16 Uhr: Ebersberg – Bergtheim; Samstag, 19. Juni, 15 Uhr: Erlangen – Bergtheim; Sonntag, 20. Juni, 16 Uhr: Erlangen – Ebersberg.
Quelle: BHV
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