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Kickers-Kommentar: Antwerpens schwere Mission

Der neue Kickers-Trainer muss aus einem bunt zusammengewürfelten Haufen eine Einheit formen. Die Voraussetzungen dafür sind nicht leicht.
Kickers-Trainer Marco Antwerpen (rechts neben seinem Assistenten Kurtulus Öztürk) will sein Team emotional packen.
Foto: foto2press/Frank Scheuring | Kickers-Trainer Marco Antwerpen (rechts neben seinem Assistenten Kurtulus Öztürk) will sein Team emotional packen.

Gute anderthalb Stunden nach dem 0:2 gegen Kiel kam der nächste Neue. Chris David, ein Niederländer, der zuletzt in Südafrika kickte, ist es. 29 Spieler stehen nun unter Vertrag, eine Mannschaft haben die Kickers deshalb noch lange nicht.

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Er wolle die Kicker emotional packen, hatte Trainer Marco Antwerpen nach seinem Amtsantritt gesagt. Geschafft hat er das offenbar nicht. "Das ist ein Heimspiel, da musst du brennen", sagte Antwerpen am Sonntag. Genau das hatte er bei seinen Spielern gegen Kiel vermisst. Es ist nicht einfach für den neuen Coach, der an der Seitenlinie deutlich ruhiger, man könnte auch sagen unaufgeregter agiert als sein Vorgänger Michael Schiele. Einige Akteure verstehen kein Deutsch. Für Viele ist die Zweite Bundesliga trotz großer Erfahrung Neuland.

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Da dauert es, bis ein Mannschaftsgefühl entsteht, bis sich eine Hierarchie herausbildet. Hinzu kommt die fehlende Begeisterung im Umfeld, durch die Corona-Einschränkungen und den umstrittenen Trainerwechsel. Antwerpen steht vor einer schweren Mission.

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