Würzburg

Kommentar: Bayern sollte auf seinen Sonderweg verzichten

Die Corona-Regeln im Freistaat machen es den Hallensportlern schwer. Andere Bundesländer zeigen, dass es auch besser geht. Ein Meinungsbeitrag von Andreas Kornes.
Auf den Rängen der Würzburger s.Oliver Arena, wo in einer normalen Saison der Zweiten Handball-Bundesliga im Schnitt 1700 Menschen zuschauen, herrschte vergangene Spielzeit meist Leere. Hier trommeln und klatschen Klubvertreter und Aufbauhelfer der  DJK Rimpar Wölfe bei einem Heimspiel im Oktober 2020.
Foto: Silvia Gralla | Auf den Rängen der Würzburger s.Oliver Arena, wo in einer normalen Saison der Zweiten Handball-Bundesliga im Schnitt 1700 Menschen zuschauen, herrschte vergangene Spielzeit meist Leere. Hier trommeln und klatschen Klubvertreter und Aufbauhelfer der  DJK Rimpar Wölfe bei einem Heimspiel im Oktober 2020.

Die Menschen in Bayern sind stolz darauf, es oft ein bisschen anders als die anderen zu machen. In der Eigenwahrnehmung bedeutet das natürlich, es besser als die anderen zu machen. Von außen betrachtet mag es dagegen eher eigenbrötlerisch wirken – was den Bayern wiederum nicht stört in seiner selbstauferlegten Bierruhe.Es rumort unterm HallendachJetzt aber ist es dem einen oder anderen dann doch zu viel des bayerischen Sonderwegs. Es rumort in der Anhängerschaft jener Klubs, die ihren Sport unter dem Hallendach betreiben. Vor allem im Eishockey geht die Existenzangst um.

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