Würzburg

Kickers-Frauen setzen weiter auf den Ex-Profi als Trainer

Nach dem Abstieg aus der Zweiten Bundesliga Süd haben die Würzburger Kickers bekannt gegeben, mit Markus Lützler als Trainer auch in die Zukunft gehen zu wollen.
Markus Lützler trainiert die Frauen der Würzburger Kickers auch nach dem Abstieg aus der Zweiten Bundesliga weiter. Der frühere Stürmer spielte beim Würzburger FV sowie als Profi für den FC Saarbrücken, 1. FC Nürnberg, Wacker Burghausen und FC 05 Schweinfurt.
Foto: Steffen Krapf | Markus Lützler trainiert die Frauen der Würzburger Kickers auch nach dem Abstieg aus der Zweiten Bundesliga weiter. Der frühere Stürmer spielte beim Würzburger FV sowie als Profi für den FC Saarbrücken, 1.

Noch am Abend nach dem letzten Saisonspiel verkündete der FC Würzburger Kickers Mädchen- und Frauenfußball, mit Ex-Profi Markus Lützler als Cheftrainer in die sportliche Zukunft zu gehen.

Seit März war der 47-Jährige bereits Teil eines Interimstrainertrios mit Eugen Ungefuch und Maximilian Schorr-Reinders, das auf Gernot Haubenthal folgte. Den Abstieg konnte das Trio nicht mehr abwenden. Nach vier Punkten in der Hinrunde waren auch die sieben Punkte in der Rückrunde zu wenig, um den direkten Wiederabstieg noch zu verhindern.

Ein Co-Trainerteam um den A-Lizenz-Inhaber steht indes noch nicht fest. Ungefuch wird voraussichtlich – wie schon in den vergangenen zwei Jahren – wieder die zweite Mannschaft der Kickers in der Bezirksoberliga trainieren.

Kaum Abgänge trotz des Abstiegs

"Wichtig wird es sein, die Mannschaft zu stabilisieren", betont Lützler, der in der abgelaufenen Saison selbst für die SpVgg Waldzell/Ansbach/Roden in der A-Klasse spielte. In der jungen Kickers-Mannschaft stecke viel Potenzial. Im Kader werde es trotz des Abstiegs kaum Abgänge geben. Ein paar neue Spielerinnen kämen, wenn es in drei Wochen mit der Vorbereitung auf die Saison losgeht, wohl dazu.

"Ich habe schon bei den Spielen und im Training gemerkt, dass das Team für den Erfolg brennt. Die Einstellung, die spielerische Klasse und der Teamgeist haben mich sofort überzeugt", erklärt Lützler, der vor seinem Engagement bei den Kickers-Frauen noch keine Erfahrung als Trainer einer Frauen-Mannschaft gesammelt hatte. Er sei positiv überrascht gewesen und unterschrieb für zwei Jahre: "Das Umfeld für die Nachwuchsarbeit ist bei den Kickers außergewöhnlich."

Der einstige Stürmer, der für die Profi-Spielergewerkschaft VDV unter anderem die Dritte Liga betreut, spielte beim Würzburger FV sowie als Profi für den 1. FC Saarbrücken, 1. FC Nürnberg, Wacker Burghausen und FC 05 Schweinfurt.

"Wir haben einen Trainer gesucht, der die Nachwuchsarbeit mitdenkt und unsere Vereinsphilosophie, die Förderung junger Talente, mitträgt", sagt die Vorsitzende Gudrun Reinders zu der Entscheidung. Markus Lützler passe hier sehr gut.

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