Mellrichstadt

Wie DDR-Grenzer Bernd Stucke die Wende erlebte

23 Jahre hat er die DDR-Grenze bewacht, dann änderte sich von einem Tag auf den anderen sein Leben. Heute ist Stucke froh, dass er nie zur Waffe greifen musste.
Ab 1967 war Bernd Stucke (rechts) im Grenzschutz der DDR tätig. Dazu war der Oberfähnrich der SED für den Gemeinderat von Mendhausen vorgeschlagen worden und wurde Vorsitzender des Ortsausschusses der Nationalen Front.
Foto: Helmut Schaar, Bundesarchiv | Ab 1967 war Bernd Stucke (rechts) im Grenzschutz der DDR tätig. Dazu war der Oberfähnrich der SED für den Gemeinderat von Mendhausen vorgeschlagen worden und wurde Vorsitzender des Ortsausschusses der Nationalen Front.

Leben in zwei Welten – sind das zwei unterschiedliche Leben oder ist es ein Leben mit Unterschieden? Im Fall von Bernd Stucke, Jahrgang 1947, ist es ein Leben. Sein Leben, das der heute 72-Jährige von 1947 bis 1990 in der DDR verbracht und schließlich nach 1990 im vereinigten Deutschland völlig umgekrempelt hat. Die Unterschiede beider Systeme gehören zu seiner Vita. Vergleiche darüber kommen aber nicht über seine Lippen, sie sind ihm zuwider. Er hält mit seinem Bekenntnis nicht hinterm Berg: "Mir ging es zu DDR-Zeiten gut, und mir geht es auch heute gut. Sehr gut." Bernd Stucke redet nicht ...

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