Würzburg

Leseranwalt: Wie das Streben nach Gewissheit im Journalismus zur Schwäche wird

Gerade in der Corona-Pandemie berichten Journalisten regelmäßig über neueste Forschungsergebnisse. Studien lassen erkennen, welche Probleme dabei auftreten können.
Virologe Christian Drosten steht neben weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für die Erklärung wesentlicher Erkenntnisse in Pandemie-Zeiten. Aber wurden seine Erklärungen in Medien korrekt berichtet - oder fehlinterpretiert?
Foto: Jörg Carstensen, dpa | Virologe Christian Drosten steht neben weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für die Erklärung wesentlicher Erkenntnisse in Pandemie-Zeiten. Aber wurden seine Erklärungen in Medien korrekt berichtet - oder fehlinterpretiert?

Wissenschaft ist wichtig – auch in den Medien. Die Corona-Pandemie hat dies besonders verdeutlicht. Gezeigt hat sie auch, dass die korrekte Bewertung dessen, was Forschende herausgefunden haben, gerade für den Journalismus entscheidend ist. Es lohnt sich, zuvor die unterschiedliche Herangehensweise an Veröffentlichungen von Wissenschaftlern und  Journalisten näher zu betrachten.Erkenntnisse dazu hielt die Professorin für Wissenschaftskommunikation, Senja Post vom Karlsruher Institut für Technologie, schon 2013 nach Studien fest.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung