Schweinfurt

Flessabank: Zinsen und Provisionen liefen gut

Wenn in diesen Wochen Geschäftszahlen veröffentlicht werden, dann ist die spannende Frage: Was hat die Corona-Krise angerichtet? Wie sich die Flessa-Bank geschlagen hat.
Die private Flessabank in Schweinfurt ist gut durch das Geschäftsjahr 2020 gekommen.
Foto: Flessabank | Die private Flessabank in Schweinfurt ist gut durch das Geschäftsjahr 2020 gekommen.

Das private Bankhaus Max Flessa KG (Flessabank) in Schweinfurt ist gut durch das Corona-Jahr 2020 gekommen. Wie das Geldhaus am Dienstag mitteilte, lagen viele Kennzahlen im Plus.

Das zeigt sich vor allem bei jenen Werten, die im Kern den Erfolg einer Bank ausmachen: Der Zinsüberschuss erhöhte sich im Jahresvergleich um 8,2 Prozent auf 43,7 Millionen Euro, bei den Provisionen gab es ein Plus von 8,8 Prozent (9,9 Millionen Euro).

Zuwachs haben auch die Kundeneinlagen: Sie betrugen im vergangenen Jahr 2,15 Milliarden Euro und damit 5,3 Prozent mehr als 2019. Die Summe der Kundenkredite mit 1,34 Milliarden Euro (plus 2,1 Prozent) wuchs ebenfalls leicht.

Details zu Wertpapieren, Bilanzsumme und Überschuss

Im Wertpapierbestand hat die Flessabank nach eigenen Angaben 699 Millionen Euro an festverzinslichen Wertpapieren (Vorjahr: 714 Millionen) und 32 Millionen Euro (Vorjahr: 31 Millionen) an Aktien. Die Bilanzsumme stieg von 2,4 auf 2,5 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss sank um zehn Prozent auf 18,8 Millionen Euro.

Die 1924 gegründete Flessabank gehört neben der Castell-Bank und früher der Bank Schilling (jetzt Merkur Bank, München) zu den urfränkischen Privatbanken. Sie setzt nach eigener Darstellung auf konservative Geldanlage.

Wo die Flessabank vertreten ist

In Schweinfurt und den 25 Außenstellen im Rest von Bayern sowie in Thüringen und Sachsen arbeiteten im vergangenen Jahr 467 Menschen, darunter 29 Auszubildende. Das sind jeweils ähnlich viele wie im Jahr davor.

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