Würzburg

Frustrierte Fachhändler nach Gerichtsurteil: "Wir sind die Bauernopfer"

Laut einem Gerichtsurteil dürfen große Drogeriemärkte künftig wieder Spiel- und Haushaltswaren verkaufen. Das sorgt für Frust im Fachhandel. Und für CSU-internen Zoff.
Sabine Wolfinger, Inhaberin eines Spielwarengeschäfts in Würzburg, ärgert sich über die Corona-Beschränkungen der Staatsregierung.
Foto: ArchivHerbert Kriener | Sabine Wolfinger, Inhaberin eines Spielwarengeschäfts in Würzburg, ärgert sich über die Corona-Beschränkungen der Staatsregierung.

Sabine Wolfinger ist sauer. Sauer auf die Staatsregierung. Ihr Fachgeschäft "Spielzeugwiese" in der Würzburger Innenstadt darf sie seit Mitte Dezember nicht öffnen. "Und ein Ende des Lockdowns ist nicht in Sicht", ärgert sich die Geschäftsfrau. Große Drogeriemärkte aber dürfen ab sofort unter anderem auch Spielzeug wieder verkaufen. Nach einem Gerichtsurteil von Montag hat das Gesundheitsministerium jetzt die bisherigen Beschränkungen für Teilsortimente gestrichen.Zuvor hatte das Verwaltungsgericht Augsburg  Verkaufsverbote der Städte Kempten und Memmingen aufgehoben.

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