Iphofen

MP+Riesen-Bergwerk in künftigem Trinkwasserschutzgebiet: Was Knauf plant

Knauf plant im Westen von Würzburg ein riesiges Gipsbergwerk. Um das Grundwasser nicht zu gefährden, investiert der Konzern zwei Millionen Euro in 18 neue Messstellen.
So könnte es 2025 im größten Bergwerk Bayerns bei Altertheim (Lkr. Würzburg) aussehen: In Hüttenheim (Lkr. Kitzingen) baut Knauf schon seit 1957 Anhydrit ab. Im Bild ist der Waldbrunner Gemeinderat bei einem Besuch in der Hüttenheimer Grube vor einigen Jahren zu sehen.
Foto: ArchivHerbert Ehehalt | So könnte es 2025 im größten Bergwerk Bayerns bei Altertheim (Lkr. Würzburg) aussehen: In Hüttenheim (Lkr. Kitzingen) baut Knauf schon seit 1957 Anhydrit ab. Im Bild ist der Waldbrunner Gemeinderat bei einem Besuch in der Hüttenheimer Grube vor einigen Jahren zu sehen.

In vier Jahren könnte es bereits existieren: Bayerns größtes Bergwerk, ein Labyrinth unterirdischer Tunnel für den Gipsabbau von mehr als sieben Quadratkilometern, eingetrieben ins Gestein des Mittleren Muschelkalks im hügeligen Dreieck zwischen Altertheim, Helmstadt und Waldbrunn im Landkreis Würzburg - und mitten im zukünftigen Trinkwasserschutzgebiet.Denn südwestlich von Würzburg, zwischen Zell am Main und Altertheim, fließen unter der Erde wasserreiche Grundwasserströme.

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