Der Verlauf der umstrittenen Stromautobahn SuedLink wird konkreter. Der Netzbetreiber Tennet hat am Donnerstag einen Vorschlag für die endgültige Trassenführung vorgestellt. "Damit sind wir jetzt auf der Zielgeraden zum tatsächlichen Korridorverlauf von SuedLink", sagte Manon van Beek, Vorstandsvorsitzende von Tennet. Insgesamt 135 Kilometer zieht sich der geplante Korridor für die Erdkabel durch Bayern, teilweise auch durch Unterfranken. In den kommenden Wochen soll der Vorschlag bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden, die final entscheidet. Allerdings: Tennets Pläne stoßen nicht überall auf Begeisterung.
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