Kultur

    
    

Rätsel um William Shakespeare

450. Geburtstag: Er ist heute einer der meistgespielten Autoren und war schon zu Lebzeiten erfolgreich. Dennoch ist der Mann aus Stratford-upon-Avon noch immer ein großes Rätsel. Kein Wunder, dass Spekulationen um seine Biografie blühen. »mehr
    
    

MEXIKO-STADT
Gabriel García Márquez - Zum Tod des Zauberers von Macondo

Unter den Schriftstellern spanischer Zunge war er einer der größten. Seine Romane prägten das Südamerikabild von Generationen und machten seine kolumbianische Heimat über alle Kontinente bekannt. Mit dem Urwalddorf Macondo schuf er in „Hundert Jahre Einsamkeit“ einen mythischen Ort der Weltliteratur aus dem Reich des Magischen Realismus. Am 17. April ist der kolumbianische Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Mexiko-Stadt gestorben. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Spitäle: Die Faszination der Spiegelung

Eine richtige Schaukel begrüßt die Besucher der neuen Ausstellung im Würzburger Spitäle an der Alten Mainbrücke. Das Holzbrett, das hier in der Galerie der Vereinigung der Kunstschaffenden Unterfrankens (VKU) an Seilen von der Empore herabhängt und auf dem man in der Tat einfach hin- und herschwingen kann, ist freilich keine gewöhnliche Schaukel, sondern ein Kunstwerk. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Chambinzky: Hickhack um einen Vornamen

Können Namen einen Menschen prägen? Vielleicht ja beim französischen Autorenduo mit den klangvollen Namen Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patelliere? Ganz schön viele Buchstaben und Worte haben sie jedenfalls auch in ihr Stück „Der Vorname“ gepackt, um die Lebenslügen ihrer Figuren zu entlarven. Das Würzburger Theater Chambinzky zeigt eine temporeiche Umsetzung der Komödie voll verbalem Hick Hack und mit absehbarer Handlung. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Residenz Würzburg: So wohnte der Großherzog

Nein, ausprobiert habe er es nicht, wehrt Dieter Endrich ab. Niemals würde sich der Restaurator einfach so auf ein 200 Jahre altes Möbel setzen. Dick gepolstert seien die historischen Armlehnstühle jedenfalls, weiß der Fachmann von der Bayerischen Schlösserverwaltung, dafür sorgten Gurte, Federn, Seegras oder Pferdehaar. Ferdinand III. von Habsburg-Toskana, für den die Garnituren angefertigt wurden, saß also wohl kommod. Freilich, überlegt Endrich mit Blick auf einen der Stühle, die Rückenlehnen stehen doch arg steil. Ob das so bequem sei? »mehr
    
    

WÜRZBURG
Theater Ensemble: Karlsson vom Dach

„Heißa, hoppsa!“ ertönt es vorm Fenster, herein wirbelt Karlsson und bringt das Leben des kleinen Lillebror mächtig durcheinander. Das hat dieser allerdings auch bitter nötig, denn mit seinen gerade mal acht Jahren haben ihn Einsamkeit und Langeweile fest im Griff. Astrid Lindgren, die immer wusste, was Kinder brauchen, erfand ihm den „besten Karlsson der Welt“. Knapp 60 Jahre ist das her – angestaubt ist er deshalb noch lange nicht. Nein, er ist, wie er selbst sagen würde, „in den besten Jahren“. Und das sind eigentlich alle, wie er weiter meint. »mehr
    
    
Armin Mueller-Stahl

BERLIN
Mueller-Stahl in drei Deutschlands

Es gibt wenige Lebensgeschichten, die so stark mit Ost und West verbunden sind wie die von Armin Mueller-Stahl. 25 Jahre nach dem Fall der Mauer gibt der Ausnahmeschauspieler in seiner Autobiografie „Dreimal Deutschland und zurück“ beeindruckend offen, humorvoll und uneitel Einblick in sein Leben in beiden Teilen Deutschlands. »mehr
    
    

LAUF JUNGE LAUF:
Kino: Jüdischer Junge flüchtet vor den Nazis

Wäre es eine ausgedachte Geschichte, man würde sie kaum für möglich halten. Ein achtjähriger jüdischer Junge flieht in letzter Minute aus dem Warschauer Getto. Drei Jahre lang schlägt er sich mutterseelenallein in der Wildnis der polnischen Wälder durch – und entkommt den Häschern der Nazis. »mehr
    
    

HAMBURG
Wieder ein Echo Jazz für Michael Wollny

Der Musikpreis Echo Jazz geht in diesem Jahr an US-Stars wie Gregory Porter und Pat Metheny. Auch deutsche Jazzer wie Till Brönner, Peter Fessler, Joachim Kühn, Heinz Sauer und erneut der aus Schweinfurt stammende Pianist Michael Wollny gehören zu den Gewinnern, so die Deutsche Phono-Akademie. Die Preise werden am 22. Mai in Hamburg verliehen. »mehr
    
    

DOM HEMINGWAY
Kino: Bravouröser Jude Law

In höchsten Tönen preist ein grober, ungepflegter Kerl in mittlerem Alter (Jude Law), von dem nur der Oberkörper zu sehen ist, sein allermännlichstes Körperteil. Er vergleicht es mit Renoir und Picasso, hält es für friedensnobelpreiswürdig. Der sehr irdische Grund für den verbalen Sternenflug des speckigen Knasthäftlings erschließt sich dem Kinozuschauer schon bald. Mit dieser eindrücklichen Szene beginnt die britische Gangsterposse „Dom Hemingway“. »mehr
    
    

DIE SCHWARZEN BRÜDER:
Kino: Die Kaminkehrer-Buben

Hinter dem Film versteckt sich ein Jugendbuchklassiker. Seit der Veröffentlichung im Jahr 1941 haben unzählige Kinder mit den Kaminkehrer-Buben, den Spazzacamini, mitgefiebert, die sich gegen die unmenschliche und gefährliche Arbeit im Mailand des 19. Jahrhunderts auflehnen und als Bande schließlich den Aufstand proben. Nun hat der Schweizer Xavier Koller die Geschichte gewagt verfilmt. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Posthalle Würzburg: Andreas Kümmert gewinnt sein Heimspiel

Er wollte sich durch seine Teilnahme bei „The Voice of Germany“ nicht verändern – und doch hat sich für Andreas Kümmert aus Gemünden (Lkr. Main-Spessart) seit seinem Sieg in der Castingshow im Dezember einiges geändert: große Plattenfirma, neues Album, Deutschlandtour – und viel mehr Fans. 1500 sind am Sonntag in die Posthalle nach Würzburg gekommen, um den kleinen Mann mit der großen Stimme live zu hören. »mehr
    
    

WÜRZBURG/SCHWANFELD
Mainfränkisches Museum: Warum auch eine Muttergottes von Pappe sein kann

Es stehen Stücke aus wertvollerem Material in der Sonderausstellung des Mainfränkischen Museums Würzburg. Aber die Madonna im Strahlenkranz hat eine mindestens genauso spannende Geschichte zu erzählen wie die anderen Kunstwerke der Schau im Rittersaal, die dem Kloster Heiligenthal gewidmet ist. Ein halbes Dutzend Skulpturen sowie liturgisches Gerät wird dort zum ersten Mal in Jahrhunderten mit zwei Grabplatten aus dem Kreuzgang des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters bei Schwanfeld zusammengeführt, die zur Dauerausstellung des Museums auf dem Marienberg gehören. »mehr
    
    

THE AMAZING SPIDER-MAN 2:
Kino: Spider-Man gegen drei neue Fieslinge

Mit diesem Film (Untertitel: „Rise of Electro“) kommt der zweite Teil des Spinnenmann-Neustarts von Marc Webb in die Kinos. Während in den Marvel-Comics ein erwachsener Spider-Man längst seine Geheimidentität aufgegeben hat, um im großen Stil mit dem Schicksal der Welt zu jonglieren, ist der sympathische Superheld im Kino, dargestellt von dem schlaksigen Andrew Garfield, immer noch als anonymer Teenager mit geheimer Identität unterwegs. »mehr
    
    

FRANKFURT
125. Geburtstag: Wie Charlie Chaplin der berühmteste Mann der Welt wurde

(epd/KNA) Er war einst der berühmteste Mann der Welt. Heute ergeht es den meisten mit Charlie Chaplin (1889-1977) wahrscheinlich wie mit Goethe, Hitchcock oder Humphrey Bogart: Man kennt ihn vor allem aus Zitaten. 125 Jahre nach seiner Geburt am 16. April 1889 ist Chaplin für viele vor allem der „Tramp“: eine Figur, die mit Schnauzbart, Stock und Melone in zu großen Hosen mit den Fußspitzen nach außen tippelt. »mehr
    
    

BERLIN
Die Wutrede nach dem Ritterschlag

Sibylle Lewitscharoff galt lange als eine der wichtigsten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Doch seit die Büchner-Preisträgerin unlängst Retortenkinder als „Halbwesen“ bezeichnete, hat ihr Ruf schwer gelitten. Zwar distanzierte sie sich später von dem Begriff, hielt aber an ihrer Kritik der modernen Reproduktionsmedizin fest. An diesem Mittwoch (16. April) wird die in Berlin lebende Autorin 60 Jahre alt. »mehr
    
    
Der Buch-Tipp: In Franken zur Nazizeit

Der Buch-Tipp: In Franken zur Nazizeit

Der Buch-Tipp Thomas Medicus: Heimat: Eine Suche (Rowohlt, 288 Seiten, 19,95 Euro) Im idyllischen Gunzenhausen erlebt Thomas Medicus eine Bilderbuch-Kindheit. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Wutbuch von Akif Pirincci: Der „Felidae“-Vater wird zum Berserker

Er ist kein Freund von Thilo Sarrazin, der neben ihm wie ein Schönschreiber erscheint. Sein Buch bekommt keine publizistische Unterstützung, es wird als obszön und volksverhetzend dargestellt. Doch Akif Pirinçcis Überlegungen unter dem Titel „Deutschland von Sinnen“ verkaufen sich, erst wenige Tage auf dem Markt, wie warme Semmeln. »mehr
    
    
Schweinfurter Museum Georg Schäfer eröffnet große Spitzweg-Ausstellung

SCHWEINFURT
Schweinfurter Museum Georg Schäfer eröffnet große Spitzweg-Ausstellung

„Carl Spitzweg. Die weltweit größte Sammlung.“ Unter diesem vielversprechenden Titel eröffnet das Museum Georg Schäfer am Samstag, 12. April, 15 Uhr, wieder eine große Spitzweg-Ausstellung. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Im Würzburger Bockshorn: Michael Fitz über FC-Bayern-Präsidenten und den Schleudersitz Liebe

„Ich weiß nicht, was Sie heut' Abend hier erwarten, aber egal, was es ist: Vergessen Sie's einfach!“ Mit dieser Aufforderung begrüßte Michael Fitz sein Publikum im fast ausverkauften Würzburger Bockshorn – das war natürlich mit Erwartungen gekommen: Schließlich ist Fitz vor allem in Süddeutschland bekannt wie ein bunter Hund, nicht zuletzt durch seine Rolle als „Tatort“-Hilfssheriff Carlo Menzinger, den er 16 Jahre lang verkörpert hat. Im Bockshorn war Fitz aber als Musiker zu Gast, stellte mit „Erfolg“ ein Programm vor, das Erfolg, auch den eigenen, immer wieder in Frage stellt. Fitz ergründet das Kernthema des Abends lieber „durch den Lieferanteneingang, durch die Küche, da sieht man nämlich mehr von der ganzen Wahrheit, kriegt mehr mit“. »mehr
    
    
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Die Bayerische Landesausstellung "Main und Meer" in der Kunsthalle in Schweinfurt ist zu Ende. Ein Rückblick. »mehr

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