Kultur

    
    

 
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BAKU
So stehen Roman Lobs Chancen in Baku

Die Residenz des deutschen Botschafters liegt in einem der nobleren Viertel Bakus – umgeben von hohen Mauern und Zäunen. Dass einige Bäume im Inneren Schatten spenden, ist in der Nachmittagshitze von Aserbaidschans Hauptstadt kein Nachteil. Für Botschafter Herbert Quelle ist der Tag eine angenehme Abwechslung vom Diplomatenalltag. Später wird er sagen, wie sehr er sich über den Besuch der deutschen Delegation des Eurovision Song Contests (ESC) freue. „So oft haben wir ja nicht unseren ,Star für Baku‘ zu Gast.“ Mit anderen Worten: Endlich einmal Leben in der Bude. »mehr
    
    

Schönste Frau der Welt: Die Sixtinische Madonna

Sixtinische Madonna: Das Bild ist der Star der Gemäldegalerie Alter Meister am Dresdner Zwinger, und die Engel sind Kult. Doch Raffaels Meisterwerk, das vor 500 Jahren entstand, hat noch mehr zu bieten. »mehr
    
    

NÜRNBERG
Germanisches Nationalmuseum: Wie Dürer zum Star wurde

Das Germanische Nationalmuseum bringt 120 Arbeiten des Nürnbergers zusammen. »mehr
    
    

PARIS
Romy Schneiders rätselhafter Tod

Ihr Leben hätte ein Märchen mit Happy End sein können. Wie das der jungen und vom Volk angehimmelten Film-Kaiserin „Sissi“. Ein Schicksal, das Romy Schneider nur auf der Leinwand vergönnt war. Aus der Kaiserin der Herzen wurde zwar ein international gefeierter Star, doch damit hört das Märchen auf. »mehr
    
    

COLMAR
Grünewalds Meisterwerk

Der Isenheimer Altar: Vor 500 Jahren schuf der unterfränkische Künstler die ausdrucksstarken Tafeln. »mehr
    
    
    
    

LONDON/SCHWEINFURT
Kunst von Gunter Sachs: Versteigerung bringt 45 Millionen Euro

Frei, unabhängig, ein bisschen exzentrisch, aber meist stilsicher: Fällt der Name Gunter Sachs, scheint gleich ein ganzes Lebensgefühl mitzuschwingen. Der Unternehmersohn aus Schweinfurt war der Playboy und Lebemann der 1960er und 70er Jahre. Reich, gut aussehend, umgeben von den schönsten Frauen, der Kunst verpflichtet, strahlt er bis heute den Geist seiner Zeit aus. Das deutsche Wort „Zeitgeist“ hat seinen Eingang auch in die englische Sprache gefunden – und der Wunsch danach, ein Stück von ebendiesem zu besitzen, dürfte einer der Gründe für die Millionenpreise bei der Versteigerung der Sammlung Sachs in London gewesen sein. »mehr
    
    

MEERSBURG
Kronjuwelen und seltene Bibeln

Die Bibelgalerie in Meersburg am Bodensee zeigt in einer Sonderausstellung Kronjuwelen und seltene Bibeln aus verschiedenen Epochen. Unter den 34 Originalen und Nachbildungen aus Europa und dem Orient sollen unter anderem die deutsche Kaiserkrone und die britische Staatskrone zu sehen sein, wie die Leiterin, Thea Groß, mitteilte. Die Schau „Nicht alles ist GOLD, was da glänzt. Kronen und die Krone des Lebens“ dauert vom 27. Mai bis 12. August. Unter den Exponaten werde auch eine originale Tyndale-Bibel aus dem Jahr 1526 zur Zeit Heinrichs VIII. gezeigt, eines von weltweit noch drei Exemplaren der ersten Übersetzung der lateinischen Bibel ins Englische. Die Bibelgalerie wurde 1988 als bundesweit erstes Erlebnismuseum zur „Welt der Bibel“ eröffnet. »mehr
    
    

LONDON
Christopher Lee wird 90: Graf Dracula hilft notleidenden Kindern

Wenn er im schwarzen Cape als Graf Dracula aus seinem Sarg steigt und nach einem zarten Frauenhals sucht, schaudert es den Zuschauer auch heute noch. Kein anderer Vampir der Filmgeschichte hatte seine Noblesse, seine Würde – und seine Bedrohlichkeit. An diesem Sonntag, 27. Mai, wird der britische Schauspieler Christopher Lee, der berühmteste Mime unter den Leinwand-Blutsaugern, 90 Jahre alt. »mehr
    
    

 (2) MÜNCHEN
Ein kleiner Junge sucht nach Halt und Sicherheit

Hinreißend, herzerwärmend und weise: „Emils wundersame Reise“ ist ein besonderes Schmückstück. Fabio Geda beschreibt die Reise eines kleinen Jungen auf der Suche nach ein bisschen Halt und Sicherheit. Der italienische Autor war mit „Im Meer schwimmen Krokodile“ international erfolgreich, nun wurde mit „Emils wundersame Reise“ sein zuvor entstandener Debütroman auch in Deutschland veröffentlicht. »mehr
    
    

FRANKFURT
In der Schirn: Munch sorgt für Besucherrekord

Es ist das Frühjahr der besucherstarken Ausstellungen: Die Werkschau zum 80. von Gerhard Richter in der Neuen Nationalgalerie Berlin zog bei drei Monaten Laufzeit 380 000 Besucher an (sie endete am 13. Mai), der Frankfurter Schirn hat die Munch-Ausstellung einen Besucherrekord beschert. »mehr
    
    

KASSEL
Eine App für die Kasseler documenta

Die Weltkunstausstellung documenta ist Schwerpunkt eines heute, 24. Mai, erscheinenden Merian-Heftes über die Stadt Kassel. So stellten etwa prominente Kasseler ihre Lieblingskunstwerke vergangener Ausstellungen vor, sagte Chefredakteur Andreas Hallaschka. Zudem hätten Fotokünstler die in Kassel verbliebenen Kunstwerke ins Bild gesetzt. Parallel zum neuen Heft wird eine bis zum Ende der documenta kostenlose App für Smartphones („Kassel und die documenta“) erscheinen. Dieser „vollwertige Kassel-Führer“ kann während der documenta (9.6.-16.9.) kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden. »mehr
    
    
Der Zapper-Philipp: Schweinsteiger mit Verzögerung

Der Zapper-Philipp: Schweinsteiger mit Verzögerung

Sie erinnern sich sicher noch an die Ludwigshafener „Tatort“-Folge am vorletzten Sonntag, die endete, ohne wirklich zu Ende zu gehen – den Mörder gab die ARD erst eine Woche später bekannt, auf dass die Zuschauer ihre eigenen Ermittlungen anstellen konnten im Internet. »mehr
    
    

Das Comeback der Men in Black

The Yellow Sea: Ein Taxifahrer im russisch-chinesisch-koreanischen Grenzgebiet. Nicht nur, dass er seit Monaten nichts von seiner Frau gehört hat, Gu-Nam muss auch dringend seine Schulden begleichen. Also willigt er ein, einen Auftragsmord zu erledigen. »mehr
    
    

WIEN
Der obsessive Johann Nestroy

Er war mehr als ein Possenreißer. Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy (1801-1862), am 25. Mai vor 150 Jahren gestorben, war das Genie des Wiener Volkstheaters. Insgesamt 83 Stücke verfasste er. Die Rollen schrieb er sich selbst auf den Leib: 780 Nummern führt sein Rollenregister von 1852 auf. Noch in den letzten Lebensmonaten übernahm er bis zu 30 Rollen im Monat. »mehr
    
    

ZÜRICH
Commissario Brunetti und der Tod einer älteren Dame

Bereits zu Beginn ihrer schriftstellerischen Tätigkeit gab es ein „Venezianisches Finale“. 20 Jahre später nun beschert Donna Leon ihren Lesern ein „Reiches Erbe“. Das klingt nach Symbolik – immerhin veröffentlichte die Amerikanerin seit 1992 jedes Jahr einen neuen Brunetti-Krimi. Der 20. Fall des charismatischen Commissario ist der erste Teil eines Doppeljubiläums in diesem Jahr: Im September feiert die zumeist in Venedig lebende Autorin ihren 70. Geburtstag. »mehr
    
    

CANNES
Brad Pitt und das neue Bond-Girl

Bruce Willis war da. Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard,. Eva Longoria, Peter Doherty und Isabelle Huppert ebenso. Die Liste der Stars beim Filmfestival in Cannes ist lang. Einer aber versetzte Fotografen, Journalisten und Autogrammjäger wieder in fast hysterische Aufregung: Brad Pitt. Wo auch immer der 48-Jährige bei den Festspielen auftaucht, stehen die Fans und Kamerateams schon bereit. Viele hatten am Dienstag auch auf seine Verlobte Angelina Jolie gehofft. Die aber kam nicht an die Côte d'Azur. »mehr
    
    

WÜRZBURG
BBK: Von Buchstabennudeln bis zu verbrannten Büchern in Kreuzform

Ein Buch ist mehr als ein bloßer Informationsträger. Es ist etwas, das mit allen Sinnen erfahrbar sein kann. Davon sind die Macher der neuen Ausstellung in der Galerie des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Unterfranken im Kulturspeicher überzeugt. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Chambinzky: Wenn ein Hänfling zum Helden wird

„Seit mich jeder für schwul hält, bin ich ein echter Mann.“ Der spindeldürre François Pignon strahlt über das ganze Gesicht. Er ist Mittelpunkt der Komödie „Ein Mann sieht rosa“ von Francis Veber, die im nicht vollbesetzen Theater Chambinzky in Würzburg mit Applaus und Lachen aufgenommen wurde. »mehr
    
    
Der Zapper-Philipp: Schweinsteiger mit Verzögerung

Der Zapper-Philipp: Müllsäcke auf nackter Haut

Micaela Schäfer steht zitternd vor den Fotografen, die ihren Namen kreischen, dreht und wendet sich, lächelt verkrampft in die Kameras, die Blitzlichter flackern. Ihren Körper bedecken nur ein paar Flatterbänder aus schwarzen Müllsäcken, notdürftig auf die Haut geklebt, sodass wenigstens die Brustwarzen verdeckt bleiben. Ihren Po präsentiert sie auf der Premiere des Kinofilms „Men in Black 3“ in Berlin der ganzen Nation. Ein trauriges Bild, nicht wahr? »mehr
    
    
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