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Kultur

    
    

ATHEN
Demis Roussos starb mit 68

Der griechische Sänger Demis Roussos ist tot. Er starb bereits am Samstag im Alter von 68 Jahren in Athen, wie am Montag das private Krankenhaus Ygeia in der griechischen Hauptstadt mitteilte. Über die Todesursache wurde zunächst nichts bekannt. In den 1970er Jahren war der in Ägypten geborene Sänger auch in Deutschland erfolgreich und landete mit „Goodbye, my love, goodbye“ einen großen Hit. Mit dem griechischen Komponisten Vangelis hatte Roussos 1968 die Rockgruppe Aphrodite's Child („Rain and tears“) gegründet. Mehrere Alben folgten, ehe sich die Band 1972 trennte. Roussos setzte seine Solokarriere als Schlagersänger fort. Aufsehen erregte er häufig mit den weiten Kaftans, die er bei seinen Auftritten trug. »mehr
    
    

BERLIN
'The Interview': Satire auf Nordkorea für Preis nominiert

Die Nordkorea-Satire „The Interview“ ist für einen Preis bei der Berliner Filmgala „Cinema for Peace“ am 9. Februar nominiert. „Es ist inakzeptabel, dass Unrechtstaaten wie Nordkorea Meinungs-, Presse- und künstlerische Freiheit in irgendeiner Art und Weise beeinträchtigen“, teilte ein Sprecher der Gala-Stiftung mit. „Im Gegenteil: 'Cinema for Peace' wird sich daran beteiligen, Kopien des Films mit wasserstoffgasgefüllten Luftballons über die Grenze nach Nordkorea zu schicken.“ »mehr
    
    

LOS ANGELES
„Birdman“ als Doppelgewinner

Nach dem Preis der Produzenten hat die Mediensatire „Birdman“ nun auch den der US-amerikanischen Schauspielergewerkschaft gewonnen. Der Film des mexikanischen Regisseurs Alejandro González Inárritu bekam am Sonntag (Ortszeit) in Los Angeles den Preis der Screen Actors Guild (SAG). »mehr
    
    

WÜRZBURG
Mainfranken Theater: „Carmen“ wird zum Drahtseilakt

„Prachtvollen Circuslärm“ fand Friedrich Nietzsche in der „Carmen“-Ouvertüre. Am Würzburger Mainfranken Theater hatte die Premiere der Georges-Bizet-Oper tastsächlich etwas von Zirkus: Denn da musste ein Drahtseilakt ohne Netz geschafft werden. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Die Freunde Macke und Marc

Im Münchner Lenbachhaus startet an diesem Mittwoch (28. Januar) eine große Ausstellung über August Macke und Franz Marc – und ihre Freundschaft. Rund 200 Exponate, darunter Gemälde, aber auch private Dokumente aus den Jahren 1910 bis 1914, sollen zeigen, wie sich Macke und Marc inspirierten, wie herzlich sie verbunden waren waren. Die Freundschaft zwischen Macke und Marc ist die erste von zwei Künstlerfreundschaften, die das Lenbachhaus 2015 in den Mittelpunkt stellt. Die zweite große Ausstellung zu diesem Komplex befasst sich mit Paul Klee und Wassily Kandinsky und damit, wie sie sich beeinflussten. Die Ausstellung mit dem Untertitel „Nachbarn, Freunde, Konkurrenten“ folgt im Oktober. »mehr
    
    

MASSBACH
Fränkisches Theater Maßbach: Anna Karenina zwischen Liebe und Verzweiflung

Es ist kein leichtes Unterfangen, Leo Tolstois vielseitiges Romanepos „Anna Karenina“ in eine schlüssige Bühnenfassung zu bringen. Rolf Heiermann hat sich dieser Herausforderung gestellt und sie mit Bravour gelöst. »mehr
    
    

SAARBRÜCKEN
Ophüls-Preis für Schweizer Film

Der Max-Ophüls-Preis für den besten deutschsprachigen Nachwuchsfilm geht in diesem Jahr an den Film „Chrieg“ des Schweizer Regisseurs Simon Jaquemet. Das Erstlingswerk überzeuge mit seiner „Wucht, Klarheit und Authentizität“, urteilte die Jury bei der Preisvergabe in Saarbrücken. In dem Film geht es um vier rebellische und gewalttätige Jugendliche, die es in eine Berghütte verschlagen hat. Die Schauspieler sind überwiegend Laiendarsteller. Der Preis ist mit 36 000 Euro dotiert und soll Nachwuchsregisseure im deutschsprachigen Raum fördern. Er ist benannt nach dem aus Saarbrücken stammenden Regisseur Max Ophüls. »mehr
    
    

FERNSEHEN
Der Zeitreisedoktor

In Serie: In einer Reihe von Artikeln beschäftigen wir uns feuilletonistisch mit alten und neuen Fernsehserien. Heute: „Doctor Who“ oder Zeitreisen per Telefonzelle. »mehr
    
    

BERLIN/WIEN
Ein Pionier der elektronischen Musik ist tot

Edgar Froese, Gründer Band Tangerine Dream, ist tot. Froese sei bereits am vergangenen Dienstag im Alter von 70 Jahren in Wien an den Folgen einer Lungenembolie gestorben, teilte die Band am Samstag auf ihrer Internetseite mit. „Der Kapitän hat das Schiff verlassen“, wird Froeses Sohn Jerome auf der Facebook-Seite zitiert. »mehr
    
    

SEOUL
Nordkorea drohte auch der Berlinale

Im Streit mit den USA um die Filmsatire „The Interview“ richtete Nordkorea seine Drohgebärden auch gegen die Veranstalter der Filmfestspiele von Berlin. In dem Film geht es um ein fiktives Mordkomplott gegen den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Nordkoreas Außenministerium rief dazu auf, die Aufführung bei der Berlinale zu stoppen – der Film wird dort allerdings gar nicht gezeigt. »mehr
    
    

NÜRNBERG
Von Cranach über Monster bis zur Mode des Frühbarock

Mit einer hochkarätigen Ausstellung über die Kunst von Lucas Cranach d.Ä. (um 1472-1553) beteiligt sich das Germanische Nationalmuseum Nürnberg am Themenjahr „Bild und Bibel“ der Lutherdekade der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die beiden zentralen Präsentationen beschäftigen sich mit „Monstern“ und „Mode“, sagte Generaldirektor Ulrich Großmann. »mehr
    
    
CD-Tipp: Eher mild als wild

CD-Tipp: Eher mild als wild

Spark: Wild Territories (Berlin Classics/edel) »mehr
    
    

KÖLN
Köln Concert: Als Keith Jarrett die Musikwelt veränderte

Es ist später Abend. Ein Geschichtenerzähler betritt die Bühne. Aber nicht, um aus einem Buch vorzulesen oder ein bekanntes Märchen vorzutragen. Die Geschichte, die er erzählen wird, hat noch niemand gehört, und auch er selbst kennt sie noch nicht, als der Begrüßungsapplaus verklingt. Keith Jarrett, 29 Jahre alt, setzt sich ans Klavier, denn er erzählt nicht mit Worten. Er spielt vier Töne, die sich im Lauf der nächsten Stunde zu einer großen Klanggeschichte entwickeln. Unter dem Titel „Köln Concert“ wird sie weltberühmt – und sie verändert die Musikwelt. »mehr
    
    

Keith Jarrett: Die Faszination eines Konzerts aus dem Nichts heraus

Abendfüllende Solokonzerte, und das völlig improvisiert – was der Jazzpianist Keith Jarrett Anfang der 1970er Jahre machte, war Neuland. Das galt auch für seinen Auftritt 1975 in Köln, sagt sein Produzent Manfred Eicher. Der heute 71-Jährige gründete 1969 das Label ECM Records, dessen Geschäftsführer er noch immer ist, gemeinsam mit Karl Egger. Außer von Jarrett veröffentlichte er auch Musik von Jazz-Größen wie Jan Garbarek, Chick Corea oder Pat Metheny. »mehr
    
    

WARSCHAU
'Ida': Proteste gegen die polnische Oscar-Hoffnung

Gegen die polnische Oscar-Hoffnung „Ida“ von Regisseur Pawel Pawlikowski gibt es in Polen Proteste. Eine nationalkonservative Stiftung hält den in Schwarz-Weiß gedrehten Film über eine junge Nonne in den 60er Jahren, die kurz vor dem endgültigen Gelübde von ihrer jüdischen Herkunft erfährt, für antipolnisch. Mit einer Petition haben schon mehr als 20 000 Menschen eine Nachbesserung gefordert. Andernfalls könnten Zuschauer in westlichen Ländern fälschlicherweise den Eindruck gewinnen, Polen seien für die Verbrechen an Juden im Zweiten Weltkrieg verantwortlich gewesen. Die Eltern der jungen Nonne werden im Film während der deutschen Besatzung von einem polnischen Nachbarn getötet. Von den Deutschen sei aber mit keinem Wort die Rede, so die Kritiker. »mehr
    
    

THE IMITATION GAME – EIN STRENGGEHEIMES LEBEN:
Der Film, der Benedict Cumberbatch zum Oscar-Favoriten macht

Alan Turing ist kein typischer Kriegsheld. Der britische Mathematiker und Informatiker war ein Sonderling und Einzelgänger. Historiker schreiben ihm zu, dass er als Knacker des Enigma-Codes der Nazis den Zweiten Weltkrieg um einige Jahre verkürzte und damit Millionen Menschen das Leben rettete. Doch Hollywood traute sich lange nicht an die Geschichte des schwulen Genies (1912-1954), dem der Ruhm zu Lebzeiten verwehrt blieb und der mit 41 Jahren Selbstmord beging. »mehr
    
    

BAYMAX:
Kino: Baymax und seine abgedrehten Freunde

Roboter sind längst mehr als Science-Fiction, sie sind Realität. Sie bauen Autos zusammen, tollen als mechanische Hunde herum, können Rasen mähen oder staubsaugen. Doch dieser Filmroboter ist einzigartig: Baymax sieht aus wie der Marshmallow-Mann – ein dicker, weißer, weicher Gummikerl, einfach knuddelig. Und er hilft den Menschen, denn Baymax ist ein hoch entwickelter Pflegeroboter, der große wie kleine Wehwehchen behandeln kann. Klingt nach dem Helden eines rührseligen Filmchens für Vorschulkinder? Ist er aber nicht! »mehr
    
    

Kino: Johnny Depp als Teilzeitgauner und eine türkische Männer-WG

Mortdecai – Der Teilzeitgauner: Er trägt einen etwas albernen Schnauzer im Gesicht und ist auch sonst eher exzentrisch: der Aristokrat und Kunstexperte Charlie Mortdecai. »mehr
    
    

BAD KISSINGEN
David Garrett in Bad Kissingen

David Garrett wird am 16. Mai mit einem Sonderkonzert den Kissinger Sommer einläuten. Dies teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. Der populäre Geiger wird im Max-Littmann-Saal des Regentenbaus Kompositionen von Johannes Brahms spielen. Begleitet wird er am Klavier von Julien Quentin. Infos: Tel. (09 71) 80 48-444. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Kabarettpreis für Lisa Fitz

Lisa Fitz (63) bekommt den Ehrenpreis des Bayerischen Kabarettpreises. Das teilte der Bayerische Rundfunk am Mittwoch in München mit. „Diese Frau hat Kabarett-Geschichte geschrieben“, so die Jury. „Sie polarisierte mit Titeln wie 'Die heilige Hur', 'Heil' oder 'Ladyboss', sie provozierte das Establishment mit ihrem offensiven, manchmal aggressiven Auftreten und Eintreten für Themen, die ihr wichtig waren und bis heute sind.“ Fitz stand 1983 mit ihrem ersten eigenen Kabarettprogramm auf der Bühne - als erste Frau überhaupt in Deutschland mit eigenen Texten. »mehr
    
    
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Theater, Kabarett,
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Die Stadt Schweinfurt hat kulturell eine ganze Menge zu bieten. »mehr

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