Kultur

    
    

HANNOVER
Jeff Wall trifft auf Gursky und Rauch

Mit Andreas Gursky, Neo Rauch und Jeff Wall präsentieren sich drei Stars der Gegenwartskunst zum ersten Mal in einer gemeinsamen Ausstellung. Die Kestnergesellschaft in Hannover will in der Schau zeigen, wie die beiden Deutschen und der Kanadier an die Tradition des figurativen Bildes anknüpfen und diese aktualisieren. Großformatigen Fotografien von Gursky und Wall werden Zeichnungen und Skulpturen von Rauch gegenübergestellt. Zwei Arbeiten aus Gurskys neuer Superhelden-Serie seien erstmals in Deutschland zu sehen, teilte die Kestnergesellschaft am Mittwoch mit. Die Schau „Andreas Gursky. Neo Rauch. Jeff Wall“ läuft von diesem Donnerstag an bis zum 26. Oktober. »mehr
    
    

WACKEN 3D:
Heavy-Metal-Festival für den Kinosessel

Mittendrin in Wacken – ohne live dabei zu sein, aber auch ohne klatschnass im Schlamm zu versinken. Der Film bringt das größte Heavy-Metal-Festival der Welt auf die Leinwand. Musiker wie Alice Cooper, Deep Purple oder Rammstein rockten im vorigen Sommer die Bühne, als die Dokumentation in dem Dorf in Schleswig-Holstein entstand. Regisseur Norbert Heitker lässt Bands und Fans zu Wort kommen, zeigt spektakuläre Konzertbilder – mal aus der Perspektive der Stars, mal aus der des Publikums. Wacken-Anhänger dürften beim Sehen in Erinnerungen schwelgen und auf die nächste Ausgabe des 25 Jahre alten Festivals (31. Juli bis 2. August) eingestimmt werden. Wacken-Neulinge lassen die 3-D-Bilder zumindest im Kinosessel mal in diese andere Welt eintauchen: • • • • ο ο dpa »mehr
    
    

THE RAID 2:
Asia-Action mit hintergründiger Story

Die Altersbeschränkung ab 18 hat der asiatische Actionfilm zu Recht bekommen. Das brutale Werk ist nichts für Zartbesaitete. Doch dem walisischen Regisseur Gareth Evans gelingt es, blutige Action-Sequenzen und atemberaubende Martial-Arts-Kämpfe mit einer spannenden, hintergründigen Story zu verbinden. 148 Minuten dauert der Kampf von Rama gegen das organisierte Verbrechen. Um sich in den Führungszirkel der indonesischen Mafia einzuschleusen, lässt sich Rama als Verbrecher ins Gefängnis einweisen. Dort sitzt auch der Sohn eines der mächtigsten Gangster-Bosse in Jakarta – Ramas Eintrittskarte in die Unterwelt. Faszinierend ist der Verzicht auf Spezialeffekte, auch die beeindruckenden Stunts sind analog gefilmt: • • • • ο ο dpa »mehr
    
    

MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER:
Eine multikulturelle Vorzeigefamilie

„Ich bin doch kein Rassist. Ich habe drei meiner Töchter den Immigranten geschenkt“, ruft Claude Verneuil (Christian Clavier) empört aus. Darin spiegelt sich das Unbehagen, das der konservative Notar gegenüber der Partnerwahl seiner Kinder empfindet. Zur großen Sorge der spießigen Eltern haben sich die Verneuils zu einer multikulturellen Vorzeigefamilie entwickelt. Ségolene (Émilie Caen) hat den chinesischen Bankier Chao (Frédéric Chau), Isabelle (Frédérique Bel) den muslimischen Rechtsanwalt Rachid (Medi Sadounund) und Odile (Julia Piaton) den jüdischen Geschäftsmann David (Ary Abittan) geehelicht. »mehr
    
    

DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT 2:
Schräge Wikinger und ein noch schrägerer Drache

Mit „Drachenzähmen leicht gemacht“ landeten Dean Deblois und Chris Sanders 2010 einen Welthit, der förmlich nach einer Fortsetzung schrie. Schließlich basierte die Komödie auf der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Cressida Cowell, die seit 2003 elf Abenteuer vorgelegt hat. »mehr
    
    

RÖTTINGEN
Freiheit ohne Münchner Frechheiten

Seit über 30 Jahren mischt die Münchner Freiheit im schnelllebigen Popgeschäft ganz oben mit und zeigt keine Spur von Abnutzung – die Band begeistert mit einem Mix aus jung gebliebenen und jungen Liedern die rund 800 Zuhörer bei den Frankenfestspielen im Hof der Burg Brattenstein. »mehr
    
    

DIE GROßE VERSUCHUNG:
Fischerdorf angelt sich Arzt

Auf Leute, die nicht dort leben müssen, wirkt das neufundländische Fischerdorf Tickle Head wahrscheinlich idyllisch und marode-charmant. Aber das wahre Leben sieht anders aus. Wo früher stolze Fischer in See stachen und reichen Fang nach Hause brachten, stehen die Leute nun vor der Post Schlange, um ihren Sozialhilfescheck abzuholen. Nur die Ansiedlung eines neuen Arbeitgebers könnten Tickle Head retten. Der Bürgermeister versucht, einen Interessenten mit Steuererleichterungen zu ködern. Aber solange es vor Ort keinen Arzt gibt, lehnt die Ölfirma dankend ab. Der Zufall will es, dass ein ehemaliges Gemeindemitglied einen waschechten Mediziner in einer erpressbaren Situation ertappt. Die Prioritäten des Schönheitschirurgen Dr. Paul Lewis (Taylor Kitsch) sind klar definiert, sie heißen Luxusleben und Geld verdienen. Nun wird der Arzt notgedrungen für einen Monat in Tickle Head praktizieren. Und die Dorfbewohner setzen alles daran, dass sich Lewis in das Örtchen verliebt. Eine groß angelegte Inszenierung nimmt ihren Lauf, um ihn sich zu angeln. Die Geschichte wurde als kanadische Komödie „Die große Verführung“ schon einmal erzählt. Die Neuversion sorgt für viele neue Zwischentöne: • • • • ο ο A. W. »mehr
    
    
Konzert mit Big Band: Kümmert hat auch Sinatra drauf

GEMÜNDEN
Konzert mit Big Band: Kümmert hat auch Sinatra drauf

Am Montag griff Andreas Kümmert anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Big Band der Musikschule Gemünden in der Scherenberghalle zum Mikro. »mehr
    
    

BAYREUTH
Bayreuther Wagner Festspiele: Warum Angela Merkel den Festspiel-Auftakt schwänzt

Im Wagner-Jahr 2013, zum 200. Geburtstag des großen Komponisten, blickte die Welt noch mehr als sonst auf Bayreuth und seine Festspiele. Zum ersten Mal seit 13 Jahren gab es einen neuen Bayreuther „Ring des Nibelungen“. Und weil niemand Geringerer als das Enfant terrible Frank Castorf diesen Ring inszenierte, standen Publikum und Feuilleton Kopf – in leidenschaftlicher und lautstarker Ablehnung des Castorf'schen Chaos' oder in Respekt und Bewunderung dafür, wie Castorf den Grünen Hügel mit seiner respektlosen Interpretation des vierteiligen Mammutwerkes aufwühlte. »mehr
    
    

Wagner-Festspiele 2014 beginnen: Bayreuther Traditionen

Wagner Festspiele 2014: Wie seit 138 Jahren schon geht es am 25. Juli los. Die Machtspiele hinter den Kulissen scheinen eingedämmt. 2015 soll die Generalsanierung des maroden Festspielhauses beginnen. »mehr
    
    

Vom Steigerwald zur Biennale in Venedig: herman de vries und die Poesie des Augenblicks

herman de vries: Der 83-jährige Künstler vertritt sein Geburtsland Niederlande im Jahr 2015 bei der 56. Biennale in Venedig. Er wird auch Werke aus dem Steigerwald zeigen, den er seine „heimat“ nennt. »mehr
    
    

LOS ANGELES
James Garner ist tot: Detektiv Jim Rockford und Western-Star Bret Maverick

Der US-amerikanische Fernseh- und Hollywood-Schauspieler James Garner, Star der TV-Serien „Maverick“ und „Detektiv Rockford“, ist tot. Er sei eines natürlichen Todes in seinem Haus in Los Angeles gestorben, sagte ein Sprecher der dortigen Polizei am Sonntag. Der Notruf sei am Samstag gegen 20 Uhr (Ortszeit) eingegangen. Garner wurde 86 Jahre alt. »mehr
    
    

NEUBRANDENBURG
Johnson-Preis an Lutz Seiler

Der Schriftsteller Lutz Seiler wird mit dem diesjährigen Uwe-Johnson-Literaturpreis geehrt. Die Entscheidung für den 50-Jährigen fiel einstimmig in der Jury, teilte Susanne Tenzler-Heusler als Sprecherin der Jury am Montag mit. Der aus Thüringen stammende Autor lebt bei Berlin. Er erhalte die mit 15 000 Euro dotierte Ehrung für seinen Roman „Kruso“, der im September erscheint. Das Werk schlage einen Bogen vom Sommer 1989 auf Hiddensee bis in die Gegenwart. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Neue Akzente und bewährte Schwerpunkte

Das Philharmonische Orchester Würzburg setzt in der Saison 2014/2015 auf bewährte Programmschwerpunkte, aber auch neue Akzente. Dies machte Generalmusikdirektor (GMD) Enrico Calesso bei einer Pressekonferenz im Mainfranken Theater deutlich. »mehr
    
    
Manfred Sexauer

Saarbrücken (dpa)
Trauer um Radio- und Fernsehmoderator Manfred Sexauer

Um die Sittenwächter im Deutschland der 1960er Jahre kümmerte er sich wenig - dafür umso mehr um die Bedürfnisse der Jugend: Manfred Sexauer brachte Beat, Rock und Blues in die öffentlich-rechtlichen Sendungen. »mehr
    
    

BERLIN
Richard-Wagner-Festspiele: Regisseur Frank Castorf lästert laut über Bayreuth

Nach dem Skandal um seine „Ring“-Inszenierung in Bayreuth fühlt sich der Regisseur Frank Castorf (63) von den Wagner-Festspielen als „Idiot“ behandelt. Die Chefinnen Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier versuchten die Wiederaufnahme seiner Produktion zu torpedieren, sagte Castorf dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (Montag). »mehr
    
    

150. Geburtstag: Frank Wedekind und der Sex

150. Geburtstag: Er war Schriftsteller, Dramatiker, Schauspieler – und Werbetexter, nicht zuletzt für Maggi. Gesellschaftskritische Stücke voll sexueller Anspielungen machten Frank Wedekind ebenso berüchtigt wie berühmt. »mehr
    
    

WORMS
Dieter Wedels Wormser Nibelungenfestspiele: Kriemhild will Rache für Siegfrieds Tod

Die Bühne gleicht einem Schlachtfeld. Barrikaden aus Draht und Autoreifen versperren den Weg, Flammen lodern in großen Stahlfässern. Überall liegen gefallene Soldaten, in Tarnanzügen und mit Maschinengewehren. Die Szenerie vor dem Wormser Dom ist in grünes Licht getaucht. In der Mitte der Bühne liegen Hagen und Kriemhild – beide tot. Schon vor Beginn der Premiere am Freitagabend hatte Intendant und Regisseur Dieter Wedel angekündigt, dem Publikum bei seinen letzten Nibelungenfestspielen einiges zuzumuten. Er hielt Wort. »mehr
    
    

SALZBURG
Auftakt der Festspiele: Jubel um den Salzburger „Jedermann“

Mit einer umjubelten Wiederaufnahme des „Jedermann“ haben am Samstagabend die Salzburger Festspiele begonnen. Im Mittelpunkt des Zuschauer- und Medieninteresses standen Burgschauspieler Cornelius Obonya als Jedermann und Brigitte Hobmeier aus dem Ensemble der Münchner Kammerspiele als Buhlschaft. Hobmeier trug bei der abendlichen Aufführung auf dem Salzburger Domplatz eine hautenge rote Korsage mit einem 32 Meter langen Saum, der mit Tausenden Glaskristallen besetzt ist. Gezeigt wird die Neuinszenierung des „Jedermann“ durch den US-Amerikaner Brian Mertes und den Briten Julian Crouch vom vergangenen Jahr. Das 1911 uraufgeführte Erfolgsstück wird seit 1920 fast ununterbrochen bei den Salzburger Festspielen gegeben. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Spitäle: Überraschendes aus Unterfrankens Kunstszene

Unterfrankens Künstler sind in den vergangenen zwölf Monaten wieder fleißig und kreativ gewesen. Dies zeigt die Vereinigung der Kunstschaffenden Unterfrankens (VKU) in ihrer Ausstellung im Würzburger Spitäle. Denn auf der traditionellen Gruppen-Präsentation in den Sommerwochen herrscht heuer die bunte Vielfalt. »mehr
    
    
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