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Kultur

    
    

WÜRZBURG
Mainfranken Theater: Breakdance für Schneewittchen

Schneewittchens Stiefmutter legt Wert aufs perfekte Äußere. Ob Modelcasting oder Mordanschlag – die Frisur muss sitzen. Weshalb sich die schöne Stiefmutter bei jedem Anlass das platinblonde Langhaar zurechtzupft. Auf dass ihre Pose in jeder Daseinssekunde fototauglich sei, bewegt sie sich, flankiert von ihren zwei Lovern, grundsätzlich mit gerecktem Hals, hocherhobener Nase und affektiertem Beckenschwung: Ja, die Anspielungen auf Heidi Klums Mager-Model-Business sind gewollt. Und wer Lust auf eine intelligente Klum–Parodie hat, muss sich die fantastische Caroline Matthiessen als böse Stiefmutter in „Schneewittchen - Breaking Out“ unbedingt anschauen. Als Crossover-Ballett feierte das Stück am Samstag im Mainfranken Theater Würzburg Uraufführung. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Adoro verbeugen sich mittelalterlich vor Würzburg

„Adoro“ ist lateinisch und heißt: „Ich bete an.“ Fragen wir mal nicht, wer da jetzt wen und vor allem warum anbetet. Fakt ist: Vier ausgebildete Opernsänger beten die deutsche Popkultur an. Sie belassen es jedoch nicht dabei, pappen voller Inbrunst den schlicht-schönen Melodien ihre wunderbaren Stimmen auf. Das passt manchmal, manchmal auch nicht. Adoro mischen Operngesang und Orchester mit Hitparadenmusik – professionell arrangiert bis in die letzte Note. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Wilfried Schmickler: Der Turbo-Kabarettist

Eines ist nach spätestens zwei Minuten klar: Das wird kein gemütlicher Kabarettabend, bei dem man sich auch mit nur gelegentlicher Aufmerksamkeit nett unterhalten fühlt. Bis man sich auf Wilfried Schmicklers rasante Sprechgeschwindigkeit eingestellt hat, sind schon zwei Witze und drei Gags vorbeigerauscht. Also flugs Ohren spitzen, Gehirn einschalten und man ist auf Empfang in Schmicklers turbulentem Fragenmix, der das Publikum im ausverkauften Würzburger Bockshorn gute zwei Stunden auf Trab hält. »mehr
    
    

ISTANBUL
Die Macht der Sprache - Zum Tod von Yasar Kemal

Die Sprache wird die Menschheit retten – davon war der türkische Schriftsteller Yasar Kemal überzeugt. „Ich glaube tief an die Magie der Sprache“, schrieb er. „Noch immer bin ich davon überzeugt, dass die Sprache neue Universen erschaffen, andere vernichten kann.“ Aus dieser Macht leitete Kemal die Verantwortung der Schriftsteller in der Gesellschaft ab. Eine Rolle, die er selbst sehr ernst nahm: Der Kampf für Freiheit und Menschenrechte zieht sich als roter Faden durch sein Werk. Am Samstag ist Kemal nach längerer Krankheit gestorben. Er wurde 91 Jahre alt. »mehr
    
    
Amigos

WÜRZBURG
Die Amigos als Sendboten der guten Laune

Es ist unübersehbar: Die Fans sind mit ihren Stars reifer geworden. Rund 900 Altersgenossen nebst Angetrauten wollen mit den Amigos in „Sommerträumen“ (Tourneetitel) schwelgen und feiern im Congress Centrum Würzburg eine Ü-60-Party, die nach gemächlichem Beginn langsam Fahrt aufnimmt und hupffidel endet. »mehr
    
    

BAGDAD
Nationalmuseum in Bagdad ist wieder für Besucher offen

Zwölf Jahre nach der Plünderung ist das Irakische Nationalmuseum in Bagdad mit seinen einzigartigen Schätzen offiziell wiedereröffnet worden. Aus dem Irakischen Nationalmuseum im Herzen Bagdads waren während der US-Invasion im Frühjahr 2003 rund 15 000 wertvolle archäologische Fundstücke gestohlen worden. Rund ein Drittel davon ist nach Angaben von irakischen Experten bis heute wieder aufgetaucht. »mehr
    
    
Thomas Brussig

BERLIN
Thomas Brussig lässt die Mauer stehen und die DDR weiterleben

„Ich war mir bewusst, einen besonderen, wichtigen Tag zu erleben“, schreibt Thomas Brussig. „Mein Leben würde nun eine andere Richtung nehmen, und zwar eine, die ich mir sehr wünschte.“ Gerade ist das Manuskript seines Debütromans „Wasserfarben“ vom Berliner Aufbau-Verlag angenommen worden: „Um den Tag zu adeln, der in einer grauen Masse von Tagen sonst untergegangen wäre, beschriftete ich die Schublade der Kommode meiner Erinnerungen, die diesen Tag aufbewahrt, mit seinem Datum, dem 9. November 1989.“ »mehr
    
    
Lenz-Fabelwesen bleiben länger im Museum

WÜRZBURG
Mainfränkisches Museum: Lenz-Fabelwesen bleiben länger

Die Ausstellung mit Fabelwesen von Barbara Lenz wurde verlängert: Die fantasievollen Arbeiten der Würzburgerin sind nun bis zum 12. April im Mainfränkischen Museum Würzburg zu sehen. »mehr
    
    
Pablo Picasso

PARIS/NEW YORK
Zoll findet verschollenen Picasso

Nach mehr als zehn Jahren soll ein vermisstes Picasso-Gemälde aus dem Pariser Centre Pompidou in den USA wieder aufgetaucht sein. Es handle sich um das Ölgemälde „La coiffeuse“ (Die Friseurin) des berühmten spanischen Malers aus dem Jahr 1911, teilte das französische Museum am Freitag mit. Man hoffe, das Werk sobald wie möglich wieder der Öffentlichkeit zeigen zu können, erklärte Direktor Alain Seban in einer Mitteilung. Er zeigte sich sehr glücklich und bedankte sich beim amerikanischen und französischen Zoll. »mehr
    
    

BADEN-BADEN
Arnulf-Rainer-Schau in Baden-Baden

Einen umfassenden Überblick über das Werk von Arnulf Rainer zeigt das Museum Frieder Burda in Baden-Baden. Bis 3. Mai sind über 100 Werke aus allen Schaffensphasen des Österreichers zu sehen. Schwerpunkte bilden Rainers Serie von Kreuzen und Übermalungen von Fotografien. Immer wieder beschäftigte sich der Künstler mit dem eigenen Körper. Großformatige Fotos übermalt er mit schwarzer Farbe, löscht das eigene Bild förmlich aus und beschäftigt sich so mit der eigenen Vergänglichkeit. »mehr
    
    

GIEBELSTADT
Kinderfestspiele: Die Olchis kommen

Vier Stücke (nicht nur) für junge Zuschauer bieten die Kinderfestspiele Giebelstadt in diesem Jahr. Drei davon sind Wiederaufnahmen aus den Vorjahren, ein Stück ist neu im Programm. Brigitte Obermeier und Hannes Hirth, die Macher des Festivals, versprechen für alle Produktionen „eigens komponierte Lieder und/oder Musik“ unter freiem Himmel. »mehr
    
    

SCHWEINFURT
Interview: Der Tatort-Kommissar mit der Fliege

Karl-Heinz von Hassel: Bekannt ist er vor allem als Tatort-Fahnder Brinkmann. Doch die Karriere des Schauspielers ist breit gefächert. Jetzt kommt er nach Schweinfurt. »mehr
    
    

HAMBURG
Streitbar und umstritten: Fritz J. Raddatz ist tot

Er war ein Zeitzeuge des deutschen Kulturlebens: Fritz J. Raddatz, langjähriger Feuilleton-Chef der Wochenzeitung „Die Zeit“, zählte zu den einflussreichsten Literaturkritikern in Deutschland. Er schrieb mit spitzer Feder und ohne Weichzeichner, konnte verletzend und bösartig sein. Erst im vergangenen Jahr hatte er seinen Abschied vom Journalismus erklärt. „Ich habe mich überlebt“, schrieb er in einem Artikel für „Die Welt“. Mit 83 Jahren ist Raddatz am Donnerstag gestorben. »mehr
    
    

VOLKACH
Großer Preis für Rafik Schami

„In Würdigung seines ebenso vielseitigen wie anspruchsvollen literarischen Schaffens“ verleiht die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ihren großen Preis an Rafik Schami. Das Werk des in Damaskus geborenen Autors („Erzähler der Nacht“) richtet sich an Erwachsene und Jugendliche und bietet Einblicke in orientalische Lebens- und Denkweise. Werke des 68-Jährigen gehörten mittlerweile zu den wichtigsten der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur, so die Akademie. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Selfies aus dem 19. Jahrhundert

Cool, fröhlich, vor spektakulärer Kulisse oder in Pose wie ein Prominenter. Das eigene Bild ist ein wichtiges Aushängeschild. Was heute Selfie heißt und mit einem Klick im Netz steht, war früher das Selbstporträt, der Künstler brauchte dafür mit Pinsel und Öl Tage und Wochen. Die Ausstellung „KünstlerBilder“ in der Neuen Pinakothek in München befasst sich mit künstlerischer Selbstdarstellung im 19. Jahrhundert. »mehr
    
    

SCHWEINFURT
Ballett: Botschaften von James Brown

„Living in America“ kommt nicht vor. Glücklicherweise. Dieser späte Hit von James Brown (1933–2006) aus dem Jahr 1985, der im Soundtrack des kruden Boxerdramoletts „Rocky IV“ zur Anti-Sowjet-Hymne schlechthin wurde. James Browns Kunst ist das nicht. James Browns Kunst lässt sich nicht auf solch eindimensionale Botschaften reduzieren. Das Tanzstück „James Brown – Get On The Good Foot, A Celebration In Dance“ macht das auf ebenso beglückende wie verstörende Art erlebbar. »mehr
    
    
Asterix und Obelix bestaunen eine schicke Wohnanlage der Römer

ASTERIX IM LAND DER GÖTTER:
Kino: Asterix und Obelix dreidimensional

Nachdem es Julius Cäsar nicht gelungen ist, das sture Gallierdorf militärisch zu besiegen, will er sie nun korrumpieren. Vor ihrem Dorf lässt er die schicke Wohnanlage „Land der Götter“ für verwöhnte Römer errichten. »mehr
    
    

HEUTE BIN ICH SAMBA:
Kino: Ein bisschen "Ziemlich beste Freunde"

Olivier Nakache und Eric Toledano drehten 2013 mit „Ziemlich beste Freunde“ eine der erfolgreichsten Komödien der vergangenen Jahrzehnte. Allein in Deutschland begeisterte die Geschichte des schwarzen Pflegers und des gelähmten Adligen mehr als neun Millionen Zuschauer. In „Heute bin ich Samba“ greift das Regie-Duo nun erneut das Thema des Fremden und Anderen auf. »mehr
    
    

AMERICAN SNIPER:
Kino: Umstrittener Eastwood-Film

Als Scharfschütze ist Chris Kyle eine Legende. Seine enorme Treffsicherheit brachte dem US-Soldaten der „Navy Seals“-Eliteeinheit diesen Ruf ein. Mit mindestens 160 tödlichen Schüssen auf Feinde aus dem Hinterhalt – bei vier Einsätzen im Irak – ist er ein hochdekorierter Soldat. Er gilt als der tödlichste Sniper in der US-Militärgeschichte. Doch ist Kyle damit auch ein Held? Und ist „American Sniper“ eine verklärende Hommage an den Mann, der 2013 im Alter von 38 Jahren an einem Schießstand in seinem Heimatstaat Texas von einem jungen, traumatisierten Veteranen niedergestreckt wurde? »mehr
    
    

WÜRZBURG
Florian Schroeder: Parodie und Philosophie

Wem es wie Florian Schroeder gelingt, ein Kabaretttheater sogar an einem Wochentag voll zu bekommen, der hat es geschafft. Der auch als „Praktikant der Kanzlerin“ und „SWR Spätschicht“-Moderator bekannte 35-Jährige sorgte im ausverkauften Würzburger Bockshorn für einen rund 150-minütigen Abend der grandiosen Parodien, aber auch der philosophischen Tiefgänge. »mehr
    
    
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Stadtkultur Schweinfurt 

Theater, Kabarett,
Kunst und mehr
Die Stadt Schweinfurt hat kulturell eine ganze Menge zu bieten. »mehr

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Kollege Mathias Wiedemann beschäftigt sich mit den bekanntesten TV-Serien der letzten Jahre. »mehr

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