Knetzgau

Kommentar: Gestrandet in Knetzgau – der Zirkus mit dem Zirkus

Keine Auftritte, keine Einnahmen. Knetzgau ist nicht der einzige Ort, in dem in Zeiten der Pandemie fahrende Künstler hängengeblieben sind.
Der Zirkus Renz ist in Knetzgau gestrandet. Damit es die Zirkusleute nicht zu bequem haben, hat ihnen die Gemeinde inzwischen Strom und Wasser abgestellt.
Foto: Martin Sage | Der Zirkus Renz ist in Knetzgau gestrandet. Damit es die Zirkusleute nicht zu bequem haben, hat ihnen die Gemeinde inzwischen Strom und Wasser abgestellt.

In Knetzgau ist der Zirkus Renz gestrandet. Klar: Wenn die Artisten in Corona-Zeiten nicht auftreten können, kommt kein Geld rein. Zwar sind Vorstellungen vor kleinem Publikum theoretisch möglich, doch die Ausgaben würden die Einnahmen auffressen.Knetzgau ist kein Einzelfall: Eine kurze Google-Suche liefert zahlreiche Medienberichte über Zirkusse, die in der Corona-Krise an einem Ort hängengeblieben sind. Eine Besonderheit ist in Knetzgau allerdings der Ärger, den es zwischen der Zirkusfamilie und der Gemeinde gibt.

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