Neubrunn

30-Zonen beschäftigten den Neubrunner Rat

In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Neubrunn wurden folgende Tagesordnungspunkte behandelt:

Bei der Gemeinde wurde ein Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses, ohne Keller, mit Terrasse und Stellplätzen auf Fl.-Nr. 3148/16 der Gemarkung Neubrunn eingereicht. Dieses Bauvorhaben wird im Genehmigungsfreistellungsverfahren durchgeführt. Der Gemeinderat stimmte dem Bauvorhaben zu.

Für das Bauvorhaben Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage auf Fl.-Nr. 798/8 Gemarkung Neubrunn wurden seitens des Landratsamtes noch Befreiungsanträge gefordert. Der Marktgemeinderat hat den Befreiungsanträgen stattgegeben.

Der Bauentwurf für den Ausbau der Sportplatzsteige in Neubrunn inklusive Erneuerung der Kanalisation und der Wasserleitung liegt der Gemeinde nun vor. Die Fahrbahn sowie die Gehwege weisen einen baulich sehr schlechten Zustand auf, was die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer beeinträchtigt. Die TV-Kanalbefahrung 2020 zeigte auf, dass es auch hier zahlreiche Bausubstanzschäden gibt. Eine Erneuerung des vorhandenen Kanals inklusive der Hausanschlussleitungen ist aufgrund dieser Feststellungen im Zuge des geplanten Straßenbaus unbedingt erforderlich. Die Kosten für diese Baumaßnahme belaufen sich insgesamt auf circa 1,2 Millionen Euro. Der Gemeinderat bewilligte den Bauentwurf und will die Maßnahme im Jahr 2022 durchführen.

Für das für den Ausbau der Sportplatzsteige benötigte Baugrundgutachten wurden vier Firmen angeschrieben. Bei der Gemeinde gingen drei Angebote ein. Den Auftrag erhält die Firma ISU Umweltinstitut GmbH aus Würzburg.

Zufriedenstellende Ergebnisse

Aufgrund der Einlassungen einiger Anwohner im Wertheimer Ring, dass die Verkehrsteilnehmer deutlich zu schnell fahren und die Busse schon in den Morgenstunden mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit durch das Wohngebiet fahren, wurde über zehn Tage eine sogenannte verdeckte Messung durchgeführt. In diesem Zone-30-Bereich fuhren im Zeitraum der Messung 1656 Fahrzeuge. Die Durchschnittsgeschwindigkeit war, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, permanent unter 30 Stundenkilometern.

Betrachtet man die in der Kritik stehenden Busse, wurde festgestellt, dass im Messzeitraum 71 Busse durch den Wertheimer Ring fuhren, von denen sechs schneller 30 Stundenkilometer waren. Es kann somit festgehalten werden, dass die Geschwindigkeitssituation als typisch für eine 30-Stundenkilometer-Zone gewertet werden kann. Der Großteil der Verkehrsteilnehmer beachtet die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Aufgrund der geringen Anzahl der Überschreitungen kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass eine mobile, punktuelle Geschwindigkeitsüberwachung eine wesentliche Verbesserung der ohnehin schon zufriedenstellenden Werte ergeben würde.

Der Bürgermeister teilte mit, dass der Landkreis die Erweiterung der in der Frankenlandstraße bestehenden Zone 30, im Bereich des Kindergartens Böttigheims, nun bis zur Wirtsgasse angeordnet hat.

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