Karlstadt

Die Nazis und der Schwimmbadbau: Wie die Region baden ging

Aus der Geschichte Main-Spessarts (121): Im 19. Jahrhundert gab es am Main schon abgesteckte Badeplätze. Erste Freibäder in Karlstadt, Marktheidenfeld und Gemünden wurden während der Nazi-Zeit gebaut. Wie die Region baden ging - von Flussbädern bis zum Wonnemar.
Das Karlstadter Freibad wurde am 12. Juni 1938 eröffnet. Sportler mit Hakenkreuz-Fahnen stürzten sich von den Sprungtürmen in die Fluten. Am Pult ist Bürgermeister Friedrich Held.
Foto: Stadtarchiv Karlstadt, Drexler | Das Karlstadter Freibad wurde am 12. Juni 1938 eröffnet. Sportler mit Hakenkreuz-Fahnen stürzten sich von den Sprungtürmen in die Fluten. Am Pult ist Bürgermeister Friedrich Held.

Die Lage ist einmalig. Direkt am Main gelegen, folgt der Blick auf der anderen Seite von der steilaufsteigenden Kulisse der Burgruine Karlsburg über den Mühlbacher „Gutsberg“ bis zum Laudenbacher „Esel“. Hier hat Karlstadt das einst kälteste Quellwassserbad Unterfrankens und trotzdem das wärmste Badewasser aller umliegenden Freibäder.Als viele „Wasserratten“ im heutigen Landkreis Main-Spessart an heißen Sommertagen im gefährlichen Main planschten, eröffnete Karlstadt 1938 ein modernes Freibad am sicheren Ufer – nur ein paar Meter von der Mainbrücke entfernt und fußläufig nahe an der Altstadt.

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