Bad Königshofen

Bad Königshofen: Die digitale Welt ist auch für Kinder ein Thema

Glückwünsche, Urkunden, ein Buchpräsent und Arbeitsmaterialen überreichte Petra de Marche (links), Fachberaterin der Arbeiterwohlfahrt, Bezirk Unterfranken für das Bundesprogramm im Kinderland Bad Königshofen. Unser Bild zeigt sie, sowie: Stellvertretenden Bürgermeister Peter Kuhn, Kindergartenleiterin Angelika Schönstein, Sybille Leu und Kerstin Walter.
Foto: Hanns Friedrich | Glückwünsche, Urkunden, ein Buchpräsent und Arbeitsmaterialen überreichte Petra de Marche (links), Fachberaterin der Arbeiterwohlfahrt, Bezirk Unterfranken für das Bundesprogramm im Kinderland Bad Königshofen.

Mit einer Urkunde und einem Buchpreis zeichnete Petra de Marche, Fachberaterin  der Arbeiterwohlfahrt für das Bundesprogramm "Sprach-Kitas" das Kinderland aus. Seit sechs Jahren nimmt die Einrichtung an dem Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teil und gehört damit zu einem Verbund von insgesamt 16 Kitas im unterfränkischen Raum.

Der Bund stellte dafür Fördermittel zur Verfügung, mit denen zusätzliche Stellen für Fachkräfte und Beratungen in den Kitas geschaffen wurden. Diese wurden durch die zusätzliche Fachberatung des Trägers Arbeiterwohlfahrt (AWO) kontinuierlich qualifiziert. Dies geschah durch Workshops sowie fachliche Gespräche vor Ort.

Kerstin Walter ist Nachfolgerin 

Das Team mit Sybille Leu und ihrer Nachfolgerin Kerstin Walter hatte Schulungen absolviert und sich qualifiziert. In einem nächsten Schritt geht es nun um das Thema "Digitalisierung". Smartphones oder Tabletcomputer sind heute Teil des Sprachumfelds von Kindern jeden Alters. Deshalb greift das Programm digitale Medien bei der sprachlichen Bildung auf, stärkt medienpädagogische Ansätze und fördert digitale Bildungs- und Austauschformate für die Fachkräftequalifizierung. Hier laufen nun auch die Schulungen für Kerstin Walter, die Fachkraft im Kinderland an, erklärt Angelika Schönstein, Leiterin der Einrichtung.

Petra de March erläuterte, dass das Bundesprogramm insgesamt drei inhaltliche Schwerpunkte verbindet: alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik und die Zusammenarbeit mit Familien. Bundesweit ist etwa jede 10. Kindertagesstätte eine Sprach-Kita. Davon profitieren fast 500.000 Kinder. Der neue Schwerpunkt Digitalisierung des Bundesprogramms dient dazu, medienpädagogische Ansätze in der sprachlichen Bildung zu stärken.

Einfluss auf den Bildungsweg

Studien hätten gezeigt, dass sprachliche Kompetenzen einen erheblichen Einfluss auf den weiteren Bildungsweg und den Einstieg ins Erwerbsleben haben, sagte Petra de Marche.  Der Kita-Alltag werde genutzt, um die Kinder in ihrer Sprachentwicklung anzuregen und zu fördern. Die Sprach-Kitas beraten die Eltern, wie sie auch zu Hause ein sprachanregendes Umfeld schaffen können.

Stellvertretender Bürgermeister Peter Kuhn sagte dem Kita-Team ein herzliches Dankeschön für das Engagement. Für Sybille Leu gab es als Dank eine Urkunde, für ihre Nachfolgerin Kerstin Walter die Unterlagen für die Weiterbildung im Bereich des neuen Programms "Digitale Medien".

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