Ipthausen

Friedhofsschändung beim Frühsport

Die Begräbnisstätte der Königshöfer Juden in Ipthausen wurde 1938 geschändet. Später wurden die Grabsteine als Baumaterial verwendet, etwa im Kurpark. 1993 entdeckt, wurden sie ein Jahr später zurückgebracht.
Friedhofsschändung beim Frühsport

Im Jahre 1920 beschlossen die in Königshofen lebenden Juden, eine eigene Begräbnisstätte zu errichten, nachdem auch sie ihre Toten jahrhundertelang auf dem Judenhügel bei Kleinbardorf bestattet hatten. Sie wurde 1921 am östlichen Stadtrand Königshofens auf Ipthäuser Gemarkung eingerichtet. Das Friedhofsgedenkbuch der israelitischen Kultusgemeinde Königshofen im Grabfeld überliefert, dass Julie Kohn die jahrelang diskutierte Idee zum Anlegen eines eigenen Friedhofs in die Tat umsetzte. Wie Isabell Klingert in einer am Gymnasium Bad Königshofen verfassten Facharbeit mitteilt, führte Kohn Sammlungen durch, um ...

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