Hollstadt

Mitten in Hollstadt entsteht ein großer Wohnkomplex

Mit Nachdruck begrüßen die Hollstädter Gemeinderäte ein größeres Bauvorhaben in der Dorfmitte.  Allerdings birgt das Gesuch auch eine Unwägbarkeit.
Nur eine vage Auskunft erteilte der Hollstädter Bürgermeister zur künftigen Verkehrsführung an der Großbaustelle von Junkershausen.
Foto: Eckhard Heise | Nur eine vage Auskunft erteilte der Hollstädter Bürgermeister zur künftigen Verkehrsführung an der Großbaustelle von Junkershausen.

Ein Wohnhaus mit elf Wohneinheiten soll an der Hauptstraße errichtet werden. Das findet der Gemeinderat gut. Wo aber sollen die Mieter parken? Bürgermeister Georg Menninger erläuterte, dass der Großteil der erforderlichen Stellplätze nicht direkt auf dem Grundstück ausgewiesen werden kann, auf dem der Wohnkomplex gebaut wird. Vielmehr sollen elf Parkplätze ganz in der Nähe auf einem Areal in der Schmiedgasse angelegt werden.

An die Fläche, auf dem das Wohngebäude errichtet werden soll, grenzt ein öffentlicher Parkplatz. Die Mandatsträger forderten daher bauliche Vorkehrungen, die verhindern, dass die Mieter diese Stellfläche nutzen. Sie gaben nach längerer Diskussion und mehrfachen Einwürfen zu eher nebensächlichen Aspekten von Gerhard Zwierlein nach längerer Diskussion schließlich einstimmig grünes Licht für das Gebäude wie auch für den Parkplatz.

Naturnahes Babybecken

Ferner behandelten die Volksvertreter ein Anliegen aus Wargolshausen, in dem ein Ersatz für das entfernte Babybecken im Schwimmbad gefordert wird. Menninger erklärte, dass das alte Becken nicht mehr die hygienischen Standards erfüllt habe und er es deshalb entfernen hat lassen. Gerhard Zwierlein schlug vor, das kleine Becken an den Leitungskreislauf des Schwimmerbeckens anzuschließen. Der Bürgermeister brachte hingegen noch eine "naturnahe" Lösung ins Spiel. Dabei könnte Wasser aus dem direkt anliegendem Brunnen durch ein Planschbecken geleitet werden. Das Gremium verständigte sich jedoch darauf, erst Fachleute über die technische Umsetzbarkeit beider Varianten zu Rate zu ziehen.

Ein weiteres Anliegen betraf den Spielplatz von Hollstadt. Eltern hatten die Anschaffung eines Spielgeräts für Kleinkinder beantragt. Johannes Zwierlein stellte nun zwei Alternativen dem Gremium vor. Beide Varianten liegen bei rund 4000 Euro. Die Gemeinderäte befürworteten einen Erwerb, legten sich aber noch nicht endgültig auf eine Ausführung fest, zumal die Installation erst im nächsten Frühjahr erfolgen soll.

Schleichweg asphaltieren

Hubert Warmuth erkundigte sich im weiteren Verlauf nach der künftigen Verkehrsführung an der Baustelle in Junkershausen. Insbesondere ging es um einen Schotterweg am Rasenberg, der jetzt schon gern als "Schleichweg" zur Umfahrung der Baustelle genutzt wird. Der Bürgermeister gab an, den Weg asphaltieren zu wollen. Allerdings müsse noch die Finanzierung geklärt werden, zudem könne er nicht sagen, wann die Arbeiten erfolgen und wann der Weg freigegeben werden kann.

Schließlich erteilte das Gremium noch sein Einvernehmen zum Bau einer Lagerhalle in der Schwimmbadstraße in Wargolshausen. Aus dem nichtöffentlichen Teil gab der Bürgermeister bekannt, dass der Telekom der Auftrag zum Anschluss des Rathauses an das Glasfasernetz erteilt worden sei.   

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