Nordheim

Nordheim: Kindergartenkinder sollen an der Farbgestaltung beteiligt werden

Der Nordheimer Gemeinderat traf sich an der neuen Kindertagesstätte, um sich über die Außenfarbgebung des Gebäudes zu beraten.
Foto: Eva Wienröder | Der Nordheimer Gemeinderat traf sich an der neuen Kindertagesstätte, um sich über die Außenfarbgebung des Gebäudes zu beraten.

Knallig oder eher dezent? Farbe sei Geschmackssache, wie Bürgermeister Thomas Fischer der Beratung vorausschickte. Dennoch konnten sich die Ratsleute recht zügig darauf einigen, welche Farbgebung die neue Kita erhalten soll. Holger Sopp vom Bauamt der VG Fladungen hatte nach den Vorschlägen des Architektenbüros Planidee Franken Lürzel & Kiesel verschiedene Farbtafeln zur Begutachtung mitgebracht. Die Gemeinderäte votierten dafür, den langgezogenen Bau mit Orange und den Mittelbau mit Grau zu versehen. Einen hellen Farbton soll der Gebäudeteil, der an die Schule angrenzt, erhalten.

Gemeinderätin Susanna Petzold brachte die Anregung des Kita-Teams vor, wonach man auf die helle Wand etwas aufmalen könnte oder die Kinder diese mitgestalten, um so dem Gebäude ein eigenes Gepräge zu geben. Dieser Vorschlag fand Gefallen beim Kollegium. Die Arbeiten am und im Gebäude sowie an der Außenanlage gehen voran, in der letzten nicht öffentlichen Sitzung des Gemeinderats wurden die Aufträge für die Möblierung, für die mobile Trennwand, für die Küchenzeile, für die Fotovoltaikanlage und für Außenspielgeräte vergeben. Auch Fördermittel sind eingegangen. Von den rund 1,1 Millionen Euro, die heuer erwartet werden, hat die Gemeinde kürzlich eine Abschlagszahlung in Höhe von 900 000 Euro erhalten. Für Ende Mai kündigte Bürgermeister Fischer eine umfassende Baustellenbesichtigung an.

Sitzung in der Kulturscheune fortgesetzt

Bei der Fortsetzung der Sitzung in der Kulturscheune ging es zunächst um die Genehmigung des Protokolls der Sitzung vom 11. März. Peter Suckfüll wollte darin ergänzt haben, dass er bei der Haushaltsberatung das Digitalisierungsbudget für den ersten Bürgermeister in Höhe von 6400 Euro als zu hoch moniert hatte. Seinem Antrag auf Ergänzung des Protokolls wurde mit sieben zu sechs Stimmen entsprochen. Das gemeindliche Einvernehmen konnte das Gremium dem Bau eins Einfamilienwohnhauses mit Garage sowie der Errichtung eines Carports und einer Terrassenüberdachung erteilen. Zum geplanten Anbau eines Erkers an einem bestehenden Wohnhaus wurde der nach Vorschlägen von Kreisbaumeister Herbert Bötsch geänderten Planung zugestimmt.

Ein wahrer Run ist auf das Regionalbudget der Streutalallianz erfolgt. 100 000 Euro stehen für verschiedenste Projekte zur Verfügung, allerdings liegt die Zahl der eingereichten Anträge aus den Mitgliedsgemeinden bei einem Gesamtvolumen von 400 000 Euro, weshalb nicht alle gemeldeten Vorhaben in den Genuss eines Zuschusses kommen können. Bürgermeister Fischer teilte mit, dass sich Nordheim erfolgreich mit der Neugestaltung der Grillhütte in Neustädtles beworben hat. Nicht berücksichtigt werden konnten beim Regionalbudget die geplante Informationstafel am Wohnmobilstellplatz in Nordheim und die Errichtung einer historischen Steintafel auf dem Friedhof in Neustädtles.

Erneut Kritik an der Schließung der VR-Bank geäußert

Die Gemeinde hat die Bestattungsleistungen an die Firmen Bulheller und Suckfüll vergeben. Die Verträge sind nach Mitteilung des Bürgermeisters mittlerweile geschlossen. Für großen Unmut hat in Nordheim die Schließung der VR-Bank gesorgt. Wie Fischer informierte, hat der Gemeinderat daraufhin beschlossen, die Geschäftsanteile der Gemeinde zu kündigen. Zweiter Bürgermeister Roberto Breunig äußerte noch einmal sein Unverständnis über die Schließung der örtlichen Filiale. Als ein großes Plus, gerade für ältere Menschen, wertete er den barrierefreien Zugang in Nordheim. Dieser sei am neuen Standort in Ostheim zu vermissen.

Im August hatte ein Kurierfahrer den für den Verkehr gesperrten Kirchberg befahren und an seinem Fahrzeug die Ölwanne aufgerissen, das auslaufende Öl verbreitete sich dabei auf der ganzen Treppe. Das Pflaster und die Treppenstufen mussten daraufhin ausgebaut und gereinigt werden. Wie Peter Suckfüll und einige Gemeinderäte nun festgestellt haben, weist eine Stufe noch starke Verschmutzungen auf. Sie sollte ausgetauscht werden.

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