Poppenhausen

Spritzmittel in der Wern: Wasser hat sich wieder stabilisiert

Vermutlich mehr als 10 000 Fische sind in der Wern verendet, weil der Spritzmitteltank eines Landwirts übergelaufen ist. Welche Strafe ihm droht und wann wieder Fische eingesetzt werden.
In der Wern sind mehr als 10 000 Fische verendet, schätzte Klaus Hoffmann vom Hegefischereiverband Wern und Nebengewässer, nachdem Ende Mai übergelaufenes Spritzmittel in den Bach gelangt war.
Foto: Aurelian Völker | In der Wern sind mehr als 10 000 Fische verendet, schätzte Klaus Hoffmann vom Hegefischereiverband Wern und Nebengewässer, nachdem Ende Mai übergelaufenes Spritzmittel in den Bach gelangt war.

Vermutlich sind über 10 000 Fische auf einem zwölf bis 15 Kilometer langen Abschnitt der Wern verendet, sagte Klaus Hoffmann, der Vorsitzende der Hegefischereigenossenschaft Wern und Nebengewässer, als die toten Fische im Sommer entdeckt wurden. Das könne aber nur geschätzt werden, sagt Hoffmann heute. "Das Hauptproblem ist, dass die toten Fische erst 48 Stunden nach der Verursachung festgestellt wurden", sagt er.