Würzburg

Ehre gerettet: Geschichtswerkstatt zu Nazi-Opfer Alfred Eck wird mit Würzburger Friedenspreis 2022 ausgezeichnet

Das Schicksal von Alfred Eck bewegt: Weil er sein Heimatdorf im Krieg vor der Zerstörung bewahrt hatte, wurde er erhängt. 76 Jahre blieb ihm die Anerkennung dafür verwehrt.
Alfred Eck wurde am 7. April 1945 auf dem Auber Marktplatz von einem Standgericht in Aub zum Tod am Galgen verurteilt. 
Foto: Daniel Peter | Alfred Eck wurde am 7. April 1945 auf dem Auber Marktplatz von einem Standgericht in Aub zum Tod am Galgen verurteilt. 

Eine Tafel am Marktplatz in Aub erinnert seit dem 7. April 2021: "Hier starb Alfred Eck, geboren am 17. August 1910, hingerichtet am Galgen am 7. April 1945. Er bewahrte sein Heimatdorf Baldersheim vor der Zerstörung." Dass mit dieser ehrenhaften Inschrift nach jahrzehntelangen Diskussionen in Aub nun an Alfred Eck erinnert wird, ist nicht selbstverständlich. Alfred Eck hat kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges sein Heimatdorf vor der Zerstörung bewahrtEs ist das Verdienst der Geschichtswerkstatt Aub, dass 76 Jahre nach Ecks Hinrichtung auf dem Auber Marktplatz nun an den mutigen Mann aus Baldersheim ...

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