Veitshöchheim

Schießen oder schonen? Streit um Unterfrankens Rehbestand

Es wird trockener, wegen des Klimawandels leidet der Wald. Müssen Unterfrankens Jäger deshalb mehr Rehe schießen, um den Baumbestand zu retten? Die Debatte ist kontrovers.
Ein Jäger steht während einer Treibjagd mit seinem Gewehr schussbereit am Waldrand.
Foto: Felix Kästle, dpa | Ein Jäger steht während einer Treibjagd mit seinem Gewehr schussbereit am Waldrand.

Der Wald ist Lebensraum, Trinkwasserspeicher und Sauerstoffproduzent. Er ist wirtschaftlich gesehen Arbeitsplatz und Holzlieferant, gesellschaftlich ein Raum zur Erholung und  Freizeitgestaltung. Doch der Wald leidet. Sein Zustand hat sich durch den Klimawandel laut aktuellem Waldbericht der Bayerischen Forstverwaltung im Vergleich zum Vorjahr abermals verschlechtert. Mehr als 40 Prozent aller Bäume in bayerischen Wäldern weisen inzwischen deutliche Schäden auf. Die Zahl hat sich in den vergangenen sechs Jahren verdoppelt. Unterfranken ist besonders stark betroffen.

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