Randersacker

Schwere Zeiten für Schnapsbrenner in Unterfranken

Seit zwei Jahren gibt es für Schnapsbrenner keine Subventionen mehr. Jetzt müssen sie sich auf dem freien Markt durchsetzten. Ein Problem für die Brenner - und für die Natur.
Früher gab Peter Piesch einen Teil seines Alkohols an den Staat ab. Heute wartet er vergeblich auf einen Abnehmer von über 500 Litern Schnaps.
Foto: Thomas Obermeier | Früher gab Peter Piesch einen Teil seines Alkohols an den Staat ab. Heute wartet er vergeblich auf einen Abnehmer von über 500 Litern Schnaps.

Peter Piesch öffnet die Tür zu einem düsteren Raum. In einer Ecke steht ein großer Edelstahlbehälter. „Da sind 300 Liter Alkohol drin“, sagt Piesch. Alkohol, den der Schnapsbrenner aus Randersacker im Landkreis Würzburg gerne verkaufen würde. Abnehmer findet er aber keine. "Ich habe sämtliche Aufkäufer in der Umgebung bis nach Stuttgart angerufen, aber alle nehmen nichts mehr an." Piesch bleibt vorerst auf dem selbst gebrannten Schnaps sitzen. So gehe es derzeit vielen Brennern in Unterfranken, sagt Jürgen Ködel, stellvertretender Vorsitzender des Fränkischen Klein- und ...

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