Schweinfurt

Pilotprojekt gegen den Wassermangel: Was Deutschland in Schweinfurt lernen will

Wasser aus der Kläranlage weiter aufbereiten und als Nutzwasser für Grünanlagen und Gemüsebauern verwenden: Dieses bundesweite Pilotprojekt wird in Oberndorf getestet.
Projektkoordinator Christoph Schwaller (links) und sein Mitarbeiter Javad Ahmadi, beide von der TU München, überwachen den Nutzwasser-Aufbereitungsszug auf der Oberndorfer Kläranlage und analysieren mit welchen Reinigungsmethoden welche Wasserqualitäten erreicht werden . 
Foto: Helmut Glauch | Projektkoordinator Christoph Schwaller (links) und sein Mitarbeiter Javad Ahmadi, beide von der TU München, überwachen den Nutzwasser-Aufbereitungsszug auf der Oberndorfer Kläranlage und analysieren mit welchen Reinigungsmethoden welche Wasserqualitäten erreicht werden . 

Es regnet seltener, dafür kräftiger, die Trockenperioden sind länger und extremer, die Grundwasserspiegel sinken. Gleichzeitig steigt der Bedarf für die Landwirtschaft und die Bewässerung der städtischen Grünanlagen. Auf der fränkischen Trockenplatte werden in manchen Jahren nicht einmal 500 Millimeter Niederschlag gemessen. Gleichzeitig werden in der städtischen Kläranlage in Oberndorf rund 10 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr geklärt und danach in den Main eingeleitet.

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