Würzburg

Zu Besuch in der Bibliothek der Bioproben

Die Würzburger Web Week ermöglicht einen Einblick in den kältesten Ort der Stadt. Warum hier Substanzen wie Urin oder Gehirnmasse gelagert werden.
Die interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Würzburg sammelt, verarbeitet und lagert Biomaterialien für die medizinische Forschung. Im Rahmen der Würzburger Web Week kann das Lager besichtigt werden.
Foto: Patty Varasano | Die interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Würzburg sammelt, verarbeitet und lagert Biomaterialien für die medizinische Forschung. Im Rahmen der Würzburger Web Week kann das Lager besichtigt werden.

Der Raum sieht futuristisch aus. Schilder an den Wänden ermahnen, an die Schutzkleidung zu denken: Handschuhe, Schürze, Gesichtsschutz. Ohne darf man die große silberne Box auf keinen Fall öffnen. Ein Mann legt einen Hebel um, es knackt. "Achtung", warnt er. Schnell wird klar warum, der dicke Deckel erhebt sich und eine breite Dampfwolke tritt aus der großen Box heraus. Was zuerst wunderschön erscheint, kann ohne Schutzkleidung gefährlich werden. Denn der Dampf kommt aus dem -160 Grad kalten sogenannten Kryolager. Hier werden Biomaterialien gelagert.

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