Mellrichstadt

Überlandwerk freut sich über sehr gute Auftragslage

Beim Überlandwerk Rhön wurden verdiente Mitarbeiter gewürdigt. Geschäftsführer Helmut Grosser hob hervor, dass 2018 ein sehr erfolgreiches Jahr war.
Bei der Betriebsversammlung der Überlandwerk Rhön GmbH wurden Mitarbeiter für ihre Betriebstreue geehrt beziehungsweise in den Ruhestand verabschiedet. Im Bild (von links) der Betriebsratsvorsitzende Martin Reußenzehn, Geschäftsführer Helmut Grosser, der diesmal auch selbst Jubilar war, Gerhard Grenzer (Ostheim), Karl-Heinz-Lindner (Tann), Dirk Abe (Birx), Manfred Kaiser (Mellrichstadt), Holger Wagner (Geismar), Klaus-Peter Brandt (Nordheim), Tino Scherer (Erbenhausen), Diethard Pfeffer (Suhl) und Prokurist Joachim Schärtl.
Foto: Benjamin Geis | Bei der Betriebsversammlung der Überlandwerk Rhön GmbH wurden Mitarbeiter für ihre Betriebstreue geehrt beziehungsweise in den Ruhestand verabschiedet.

Bei der Betriebsversammlung der Überlandwerk Rhön GmbH (ÜWR) in Mellrichstadt wurden Mitarbeiter für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Unternehmen geehrt. Einer davon war Geschäftsführer Helmut Grosser, der 2018 sein 25. Dienstjubiläum feiern konnte. Daneben blicken Dirk Abe aus Birx, Harald Fey aus Weilar, Tino Scherer aus Erbenhausen und Holger Wagner aus Geismar auf eine 25-jährige Tätigkeit im Unternehmen zurück. 

Fünf Männer wurden in den Ruhestand verabschiedet, die über 40 Jahre beim kommunalen Stromversorger gearbeitet haben. Gerhard Grenzer aus Ostheim war über 48 Jahre im Team, Karl-Heinz Lindner aus Tann über 46 Jahre sowie Michael Vorndran (Oberweißenbrunn) und Klaus-Peter Brandt aus Nordheim über 45 Jahre. Der ehemalige Technische Leiter Manfred Kaiser aus Mellrichstadt war über 41 Jahre beim ÜWR tätig. Diethard Pfeffer aus Suhl wurde nach 23 Jahren verabschiedet. Geschäftsführer Helmut Grosser, Prokurist Joachim Schärtl und Betriebsratsvorsitzender Martin Reußenzehn dankten den Jubilaren und Ruheständlern für ihren Einsatz für das Unternehmen.

 

Verträge für die nächsten 20 Jahre

 

Etwa 150 aktive und ehemalige Mitarbeiter des kommunalen Stromversorgers aus Bayern, Hessen und Thüringen nahmen an der Betriebsversammlung in der Hauptverwaltung teil. Für die Zukunftssicherung des Unternehmens war die Unterzeichnung der Konzessionsverträge maßgeblich, sagte Geschäftsführer Helmut Grosser in seinem Rückblick auf 2018. Alle 57 Gesellschaftergemeinden haben die Konzessionsverträge für die nächsten 20 Jahre unterschrieben und sehen das ÜWR auch weiterhin als zuverlässigen Partner für die Stromversorgung, freute er sich. 

Herausragend sei auch das Jubiläum „25 Jahre Wiedervereinigung des Netzgebiets“ gewesen. 1993 war der Wiederanschluss des ÜWR-Netzgebiets in Thüringen erfolgt. Nachdem 1952 durch den „Eisernen Vorhang“ auch die bestehenden Stromleitungen zwischen Thüringen und Bayern/Hessen gekappt worden waren, wurden die Gesellschaftergemeinden und Kunden im thüringischen Gebiet zum 1. Oktober 1993 wieder vom ÜWR versorgt.

 

Über vier Millionen Euro investiert

 

Auch in 2018 wurde laut Grosser kräftig in eine zukunftsfähige Stromversorgung investiert. Mit einem Bauvolumen von 4,6 Millionen Euro konnten viele Projekte umgesetzt werden. Unter anderem wurde das Schalthaus in Dietges fertiggestellt. Im Bereich der Elektroinstallation waren die Mitarbeiter im letzten Jahr voll ausgelastet. Auch für das laufende Jahr ist die Auftragslage sehr gut, bekundete der Geschäftsführer. Neben Installationsaufträgen bei Privatkunden sind die Monteure vielfach bei großen Installationsobjekten bei gewerblichen und industriellen Kunden, im Krankenhausbereich, bei Kommunen, Behörden und öffentlichen Einrichtungen gefragt. Im Stromvertrieb konnte wieder ein gutes Ergebnis erzielt werden. Die ÜWR-Strompreise brauchen keinen Vergleich scheuen, machte Grosser deutlich.

Der neue Betriebsratsvorsitzende Martin Reußenzehn berichtete weiterhin über Tätigkeiten und Aufgaben des Betriebsrates sowie der Jugendvertretung im vergangenen Jahr. Eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung soll auch weiterhin die Basis für die Arbeit des Betriebsrates sein. Dank ging auch an den ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden Wolfgang Stumpf, die ausgeschiedenen Betriebsratsmitglieder und an die neu gewählten Betriebsratskollegen.

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