Würzburg

Würzburg - Sehenswürdigkeiten, Einwohner, Lage und Geschichte der unterfränkischen Großstadt am Main

Würzburg ist das Zentrum Unterfrankens direkt am Main. Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Politik - hier erhalten Sie alle Infos zur siebtgrößten Stadt Bayerns.
Die Festung Marienberg thront über Würzburg und ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der unterfränkischen Stadt am Main. Was muss man über Würzburg noch wissen? Hier erfahren Sie es!
Foto: Johannes Kiefer | Die Festung Marienberg thront über Würzburg und ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der unterfränkischen Stadt am Main. Was muss man über Würzburg noch wissen? Hier erfahren Sie es!

Älteste Universitätsstadt Bayerns, Bistumssitz, Main-Metropole, Residenzstadt, beliebtes Weinbaugebiet - Würzburg hat viele Titel und Auszeichnungen. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die Geschichte der Stadt näher vorstellen. Neben historischen Meilensteinen informieren wir Sie auch über die Bevölkerungsentwicklung der Stadt und zeigen Ihnen die schönsten Würzburger Sehenswürdigkeiten.

Wie viele Einwohner hat Würzburg?

Würzburg ist mit rund 129.000 Einwohnerinnen und Einwohnern (Stand: 2021) nach München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt und Fürth die siebtgrößte Stadt Bayerns und die größte Stadt Unterfrankens.

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Geografische Lage von Würzburg: Im Maindreieck zwischen Spessart, Rhön und Steigerwald

Würzburg liegt inmitten des sogenannten Maindreiecks, dass sich zwischen den beiden Städten Schweinfurt und Gemünden aufspannt, und ist umgeben von Spessart, Rhön und Steigerwald. Der Main fließt von Süden nach Norden durch die Stadt. Die nächste bayerische Metropole, Nürnberg, liegt etwa 100 Kilometer südöstlich von Würzburg. Das hessische und nordwestlich gelegene Frankfurt am Main ist rund 120 Kilometer von Würzburg entfernt und ebenso wie Nürnberg über die A3 mit dem Auto direkt zu erreichen.

Wie viele Stadtbezirke hat Würzburg?

Durch größere Erweiterungen und Eingemeindungen ist das Stadtgebiet von Würzburg zwischen 1930 und 1976 stetig gewachsen und beträgt heute 87,63 Quadratkilometer. Heute gliedert sich die Main-Metropole in 13 Stadtbezirke, die früher in 25 Stadtteile aufgeteilt waren. (Einwohnerzahl in Klammer, Stand 2021):

Mietspiegel in Würzburg 2022: Das sind die teuersten Stadtteile - und das die günstigsten

Der für Mietwohnungen durchschnittlich teuerste Würzburger Stadtteil ist die Innenstadt, gefolgt von Sanderau und Steinbachtal. Am günstigsten ist die Miete hingegen im Dürrbachtal, Rottenbauer und auf dem Heuchelhof.

An welche Landkreise und Gemeinden grenzt Würzburg?

Würzburg ist vollständig vom gleichnamigen Landkreis umgeben, der 52 Städte und Gemeinden umfasst. 162.989 Einwohnerinnen und Einwohner hat der Landkreis Würzburg (Stand: 2021), was bei einer Fläche von 968 Quadratkilometern etwa 167 Menschen pro Quadratkilometer bedeutet. Diese Gemeinden des Landkreises Würzburg grenzen an das Stadtgebiet:

Verkehrsanbindung: Anreise nach Würzburg

Mit dem Auto: Würzburg liegt verkehrsgünstig in der Nähe mehrerer Autobahnen und Bundesstraßen. Die A3 und die A7 führen an Würzburg vorbei und kreuzen sich beim nahegelegenen Autobahnkreuz Biebelried. An der Würzburger Landkreis-Gemeinde Kist endet außerdem die A81 Richtung Stuttgart.

Mit der Bahn: Würzburg Hauptbahnhof ist ein ICE-Knotenbahnhof der Deutschen Bahn, weshalb viele Städte innerhalb und außerhalb Deutschlands mit wenigen oder gar keinen Umstiegen erreichbar sind. Auch zahlreiche Regionalbahnen halten in Würzburg, unter anderem auch an den Bahnhöfen Haltepunkt Würzburg Süd (auch "Südbahnhof") und am Bahnhof Würzburg-Zell. Zudem soll ein alter Bahnhof im Stadtteil Heidingsfeld wieder reaktiviert werden.

Mit dem Flugzeug: Im Stadtgebiet liegt zwar der Flugplatz Würzburg-Schenkenturm (EDFW), allerdings landen dort überwiegend Sportmaschinen. Die nächsten größeren Flughäfen für den Personenverkehr sind in Nürnberg (NUE), das etwa 105 Kilometer entfernt ist, und nur wenig weiter entfernt, etwa 120 Kilometer, befindet sich der international bedeutende Flughafen Frankfurt am Main (FRA).

Mit dem Schiff: Mitten durch Würzburg fließt der Main, der auch von Fracht- und Kreuzfahrtschiffen befahren wird. Zudem gibt es mit der aus vier Schiffen bestehenden "Weißen Flotte" einen Ausflugs-Linienbetrieb ins benachbarte Veitshöchheim sowie seltener nach Gemünden und Karlstadt oder Ochsenfurt.

Wie setzt sich die Bevölkerung von Würzburg zusammen?

Über die Hälfe, nämlich 52,2 Prozent der Würzburger Bevölkerung, sind Frauen (Stand: 2021). 47,8 Prozent der Einwohner sind männlich. Über 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner von Würzburg sind laut offizieller Statistik ledig - was einem Anteil von 38,9 Prozent entspricht.

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Nach Regensburg und Erlangen liegt Würzburg daher bei den "Single-Hauptstädten" deutschlandweit auf Platz drei. Verheiratet oder verpartnert sind in Würzburg nur 34,6 Prozent der Menschen, 7,1 Prozent sind geschieden und 5,9 Prozent verwitwet.

Wie viele Würzburger sind katholisch?

Würzburg ist bekannt für seine hohe Kirchendichte.
Foto: Daniel Peter | Würzburg ist bekannt für seine hohe Kirchendichte.

Würzburg hat für seine Größe eine extrem hohe Kirchendichte: Über 60 sind es im Stadtgebiet. Die Katholiken (römisch-katholisch) stellen mit 40,8 Prozent in Würzburg die weitaus größte Glaubensgemeinschaft dar (Stand: 2021). Evangelisch sind 18,7 Prozent. Nur ein Prozent sind laut offizieller Statistik der Stadt Anhänger einer anderen Religion. Ein großer Teil der Würzburgerinnen und Würzburger (39,5 Prozent) sieht sich keiner Glaubensrichtung zugehörig.

Wie viele Ausländer leben in Würzburg?

Über zwei Drittel (70,4 Prozent) der Würzburgerinnen und Würzburger haben keinen Migrationshintergrund (Stand: 2021). Rund 39.000 Menschen in der Stadt (30,2 Prozent) haben einen Migrationshintergrund, davon sind rund 18.000 Ausländer.

Die größten ethnischen Gruppen kommen dabei aus den Ländern Rumänien (8,9 Prozent), Russland (8,7), Kasachstan (8,6), Polen (8,0) und Türkei (5,2). 60,8 Prozent verteilen sich auf andere Länder.

Wie ist die Altersverteilung der Menschen in Würzburg?

Der Altersdurchschnitt der Würzburgerinnen und Würzburger liegt bei 42,4 Jahren und damit leicht unter dem deutschlandweiten Durchschnitt, der mit 44,6 Jahren angegeben wird (Stand: 2021).

Welche Bedeutung hat der Fluss Main für die Stadt Würzburg?

Der durch Würzburg fließende Main ist mit seinen 527 Kilometern Gesamtstrecke und 388 Kilometern schiffbarer Strecke eine wichtige Wasserstraße. Über den Anschluss in den Rhein bei Mainz hat Würzburg eine Wasserverbindung zu den großen Häfen an der Nordsee und sogar in östlicher Richtung ab Bamberg über den Rhein-Main-Donau-Kanal bis hin zum Schwarzen Meer.

In Würzburg gibt es direkt an der Alten Mainbrücke eine Staustufe mit eine Schleuse für die vorbeikommenden Schiffe sowie das 1922 fertiggestellte Wasserkraftwerk "Untere Mainmühle", das bis heute in Betrieb ist und jährlich etwa 6,5 Millionen Kilowattstunden Strom für 1.985 Haushalte erzeugt.

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Neben der wirtschaftlichen Nutzung ist der Main heute auch ein beliebter Treffpunkt und Naherholungsort für viele Würzburgerinnen und Würzburger. Auch für Schwimmen, Bootsfahrten, Wassersport oder Angeln wird der Main von den Menschen in der Freizeit genutzt.

Die Geschichte Würzburgs: Seit über 1300 Jahren am Main

  • mindestens 10.000 v. Chr.: erste nachgewiesene menschliche Ansiedlung am Schalksberg nördlich der heutigen Altstadt.
  • um 1.000 v. Chr.: Kelten errichten eine Wehranlage auf dem heutigen Marienberg.
  • 650 n. Chr.: Würzburg wird fränkischer Herzogssitz.
  • 686: Der irische Missionsbischof Kilian beginnt zusammen mit seinen Begleitern Kolonat und Totnan in Würzburg zu predigen. Sei sterben 689 als Märtyrer. Kilian wird als Heiliger und Schutzpatron Frankens verehrt.
  • 704: Die Stadt wird unter dem Namen Castellum Virteburch erstmals urkundlich erwähnt.
  • 742: Der Heilige Bonifatius gründet das Bistum Würzburg.
  • 1040: Der Bau des heutigen Kiliansdoms beginnt. 
  • 1156: Kaiser Friedrich I. Barbarossa feiert in Würzburg seine Hochzeit mit Beatrix von Burgund. 
  • 1573: Julius Echter von Mespelbrunn wird Fürstbischof. Er gründet das Juliusspital und die heutige Julius-Maximilians-Universität. 
  • 1720: Unter Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn beginnt der Bau der Würzburger Residenz.
  • 1833: Richard Wagner wird Chordirektor am Würzburger Theater.
  • 1895: Wilhelm Conrad Röntgen entdeckt in Würzburg die nach ihm benannten Strahlen.
  • 1945: Bei Bombenangriffen auf Würzburg wird die Altstadt am 16. März fast vollständig zerstört.
  • 2004: Würzburg feiert 1300-jähriges Stadtjubiläum.

Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen in Würzburg

Die Würzburger Residenz ist Unesco-Weltkulturerbe und daher auch bei internationalen Touristen beliebt. Besonders in den sonnigen Monaten ist auch der Hofgarten eine beliebte grüne Oase in der Stadt.
Foto: Silvia Gralla | Die Würzburger Residenz ist Unesco-Weltkulturerbe und daher auch bei internationalen Touristen beliebt. Besonders in den sonnigen Monaten ist auch der Hofgarten eine beliebte grüne Oase in der Stadt.

Residenz Würzburg: Die Residenz in Würzburg ist einer der prächtigsten Fürstenhöfe Europas. Der Barock-Bau, erbaut von Hofarchitekt Balthasar Neumann, wurde bereits 1981 in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen. Das erste Welterbe Bayerns ist fast 170 Meter lang, hat rund 300 Räume und mit etwa 670 Quadratmetern das zweitgrößte zusammenhängende Deckenfresko der Welt. Dieses hatte einst der bekannte Venezianer Giovanni Battista Tiepolo geschaffen. Zusammen mit der Festung Marienberg und anderen historischen Würzburger Gebäuden zierte die Residenz früher einmal den Hintergrund des 50 D-Mark-Scheins.

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Sehenswürdigkeiten in Würzburg: Wein und Aussicht auf der Alten Mainbrücke genießen

Alte Mainbrücke: Die Alte Mainbrücke in Würzburg kann auf eine über 900 Jahre lange Geschichte zurückblicken und war einst ein wichtiger Übergang über den Main. Heute ist die Alte Mainbrücke vor allem ein beliebter Treffpunkt für alle Weinliebhaber und andere Menschen, die die Aussicht auf Stadt, Main und Festung genießen wollen.

Blick auf die Alte Mainbrücke und die Festung Marienberg in Würzburg.
Foto: Daniel Vogl/dpa | Blick auf die Alte Mainbrücke und die Festung Marienberg in Würzburg.

Sehenswürdigkeiten in Würzburg: Festung Marienberg ist das Wahrzeichen der Stadt

Festung Marienberg: Die Festung Marienberg thront rund 100 Meter über der Würzburger Altstadt. Schon vor 3000 Jahren bauten die Kelten an dieser Stelle eine Burg. Ältester Teil der heutigen Festung Marienberg ist die 1000 Jahre alte Rundkirche im inneren Burghof. Die Fürstbischöfe, deren Sitz sie zeitweise war, ließen die Burg vor allem im 14. und 15. Jahrhundert stetig verstärken. Das Würzburger Zentrum für Geschichtswissenschaft sieht in ihr "eine Manifestation herrschaftlichen Durchsetzungswillens und fürstlicher Macht und ein Zeugnis der erstaunlichen Leistungsfähigkeit vorindustrieller Festungsbaukunst". Würzburg verdanke Berg und Festung seinen Ursprung als Siedlungsstandort und seine "Entwicklung zum Bischofssitz (...) und zu einem bedeutenden Herrschaftszentrum Frankens". Für die Würzburger und ihre Gäste ist die Festung bis heute ein wichtiger Teil der städtischen Identität.

Blick auf die Festung Marienberg in Würzburg aus den umliegenden Weinbergen.
Foto: Daniel Peter | Blick auf die Festung Marienberg in Würzburg aus den umliegenden Weinbergen.

Wirtschaftsdaten von Würzburg

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug in Würzburg im Jahr 2019 etwa 8.572 Milliarden Euro. Demnach erwirtschaftete jeder Einwohner im Schnitt über 67.017 Euro pro Jahr. Die Stadt gilt dabei vor allem als Universitäts-, Verwaltungs- und Handelszentrum. So wurden 86,1 Prozent der Wertschöpfung im Dienstleistungssektor erzielt. Die Arbeitslosenquote liegt in Würzburg bei 2,7 Prozent, das sind 2.413 Personen.

Wichtige Unternehmen in Würzburg

  • Brose Fahrzeugteile (Automobilzulieferer)
  • Koenig & Bauer (Druckmaschinenhersteller)
  • flyeralarm (Online-Druckerei)
  • NKM Noell Special Cranes (Kranhersteller)
  • Mero-TSK (Raumfachwerke)
  • J. Oppmann (Sektkellerei)
  • Würzburger Hofbräu (Brauerei)
  • Duttenhofer Gruppe (Handel)
  • Vogel Communications Group (Fachmedien)
  • Fürstlich Castell’sche Bank (Privatbank)
  • Sparkasse Mainfranken-Würzburg (Öffentlich-rechtliches Kreditinstitut)
  • XXXLutz-Neubert (Möbelhaus)
  • va-Q-tec (Isolierspezialist)
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Studieren in Würzburg: Die Julius-Maximilians-Universität

Die 'Neue Universität' (auch Sanderuni genannt) ist in Würzburg die Bezeichnung für das 1896 eingeweihte Hauptgebäude am Sanderring.
Foto: Johannes Kiefer | Die "Neue Universität" (auch Sanderuni genannt) ist in Würzburg die Bezeichnung für das 1896 eingeweihte Hauptgebäude am Sanderring.

Bekannt ist Würzburg auch für die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (kurz Uni Würzburg oder JMU). Im Sommersemester 2022 waren 25.952 Studierende eingeschrieben - angesichts der Einwohnerzahl eine beträchtliche Größe.

Die Uni Würzburg zählt zu den ältesten Universitäten in Deutschland. Bereits im Jahr 1402 erteilte der damalige Papst die Erlaubnis zur Universitätsgründung. Damit wurde die Würzburger Universität die vierte auf dem heutigen Gebiet der Bundesrepublik - und ist die älteste Universität in den Grenzen des heutigen Bayerns. Allerdings dauerte es nach der Zusage noch 180 Jahre, bis die Universität in ihrer heutigen Form 1582 von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn neu gegründet wurde.

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Die Uni Würzburg schneidet in verschiedenen internationalen Ranglisten regelmäßig gut ab und gehörte beispielsweise im Jahr 2021 zu den elf ranghöchsten deutschen Universitäten und war damit auch unter den Top-250 der besten Unis weltweit. Einen besonders guten Ruf genießen vor allem die Disziplinen Psychologie, Biologie, Chemie, Informatik, Medizin, Pharmazie und Physik.

Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg gehört damit zu den größten Arbeitgebern der Region. So sind rund 4.400 Menschen dort angestellt, darunter 444 Professorinnen und Professoren. Das Etat der Uni lag im Jahr 2020 bei über 575 Millionen Euro (inklusive Klinikum). Die zur Verfügung stehenden Drittmittel betrugen für Uni und Klinikum im Jahr 2021 über 174 Millionen Euro.

Die Universität und das Universitätsklinikum haben:

  • 250 Studiengänge
  • 10 Fakultäten
  • 55 Institute
  • 243 Lehrstühle
  • 19 Kliniken

Studieren in Würzburg: Fachhochschule

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) hat rund 9.300 Studierende und circa 200 Professorinnen und Professoren. Damit zählt sie in Bayern zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die Fachhochschule wurde 1971 gegründet und hat Standorte in Würzburg (Campus Münzstraße, Campus Sanderheinrichleitenweg, Campus Röntgenring und Campus Hella Waltenberger) sowie im etwa 40 Kilometer entfernten Schweinfurt (Campus Ignaz Schön, Campus Konrad Geiger sowie Campus Ledward). An zehn Fakultäten werden über 40 Bachelor- und Masterstudiengänge angeboten. Darunter die Bereiche Technik, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Informatik, Gestaltung sowie Sprache. Auch ein duales Studium, ein Verbundstudium oder ein Studium mit vertiefter Praxis sind möglich.

Studieren in Würzburg: Musikhochschule

Die Hochschule für Musik Würzburg (HfM) ist eine der ältesten Institutionen Deutschlands für die musikalische Ausbildung. Sie wurde im Jahr 1804 als "Akademisches Musikinstitut" der Universität gegründet. Nach mehreren Erweiterungen der Aufgaben über die Jahrzehnte wurde sie 1973 in die Musikhochschule umgewandelt. Inzwischen gibt es dort auch Studiengänge wie Jazz und Elementare Musikpädagogik (EMP).

Interessante Fakten über Würzburg

  • Berühmte Basketballer aus Würzburg: Zwei Söhne der Stadt sind oder waren in der amerikanischen Basketball-Liga NBA sehr erfolgreich: Dirk Nowitzki und Maximilian Kleber.
  • Die Würzburger Residenz aus Lego: Ein Kitzinger hat 2019 die Residenz in Würzburg aus zwei Millionen Lego-Steinen nachgebaut. Zwei Jahre später hat der Rentner dann auch noch den Würzburger Dom als Lego-Modell gebaut.
  • Geographische Mitte der Europäischen Union: Nachdem die Briten aus der EU ausgetreten sind, liegt der Mittelpunkt der Staatengemeinschaft fast in Würzburg, genauer in Gadheim (Ortsteil von Veitshöchheim).
  • Röntgen-Strahlen: Der Entdecker der Röntgen-Strahlen, Wilhelm Conrad Röntgen, hat diese in Würzburg am 8. November 1895 nachgewiesen und anschließend näher erforscht. Röntgens frühere Wirkstätte, das Physikalische Institut am Röntgenring, ist heute eine "Historic Site" der Europäischen Physikalischen Gesellschaft.
  • Satelliten aus Würzburg im Erdorbit: Die Uni Würzburg forscht an Satelliten, einige kreisen bereits um die Erde. 2018 wurde zum Beispiel der kleine Mini-Satellit "Uwe 4" in die Umlaufbahn geschossen. Auch weitere Satelliten entstanden unter Würzburger Beteiligung.
  • Die Diddl-Maus kommt aus der Region: Die Cartoon-Figur Diddl erfreute sich einst großer Beliebtheit unter Schülern. Die bunte Maus war vor allem aufgedruckt auf Schreibpapier ein beliebtes Sammelstück bei Kindern. Der Erfinder der Diddl-Maus, Thomas Goletz, stammt aus der Nähe von Würzburg und hat lange in der Stadt gelebt.
  • Die erste Pizzeria kommt aus Würzburg: Die älteste Pizzeria Deutschlands hat einst in Würzburg eröffnet - und sie besteht bis heute. Seit 1952 gibt es das "Da Capri" (Würzburgerisch: Blaue Grotte) in der Elefantengasse. Ihr Gründer Nick di Camillo gilt zudem als der Mann, der die Pizza nach Deutschland brachte.
  • Picknicken in Bäcks & Weinstuben: In vielen Würzburger Bäcks und Weinstuben darf mitgebrachtes Essen verzehrt werden. Die Würzburger Bäcks sind aus Bäckereien entstanden, denen zur Verbesserung der Umsätze das Recht zum Weinverkauf zugestanden worden war. Weil es nur Backwaren gab, brachten die Gäste ihre Wurst mit. Daraus entstand die Bäck-Tradition, dass man auch heute noch sein mitgebrachtes Essen dort verzehren darf.
  • Das ganze Würzburg-Wissen als Wiki: Viele interessante und detaillierte Informationen über die Stadt sind im Würzburg-Wiki zu finden, eines der größten Stadt-Wikis überhaupt.
  • Varieté-Weltrekord in Würzburg aufgestellt: Die längste Varieté-Show der Welt wurde 2017 in Würzburg durchgeführt. Das "WÜRVAR" dauerte sechs Tage und fünf Nächte lang und hat den vorherigen Rekord aus Indien weit übertroffen.
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